Kreisel-Planungen werden konkreter

Der Kreisverkehr soll einen Durchmesser von 35 Metern bekommen.

SCHALKSMÜHE ▪ Bald soll es an der Einmündung Volmestraße-Klagebach rund laufen. Volker Bünermann vom Büro Stapelmann und Bramey stellte im Bau- und Planungsausschuss eine Verkehrssimulation für den geplanten Kreisverkehr vor.

„Wir haben Zahlen von verschiedenen Verkehrszählungen genommen, haben davon die höheren Werte genutzt und die Planungen darauf ausgelegt – wir wollen, dass alles klappt“, erklärte Volker Bünermann vom Schalksmühler Planungsbüro Stapelmann und Bramey. Nach Ostern 2013 solle mit dem Bau begonnen werden. „Wir rechnen mit rund drei Monaten Bauzeit“, sagte er vor dem Fachausschuss.

Damit erhält die Volmegemeinde ihren zweiten Kreisverkehr, der bereits im Sommer des nächsten Jahres fertiggestellt werden könnte.

Der Mündungsbereich Volmestraße-Klagebach sei einer der Hauptverkehrspunkte in Schalksmühle – daher sei die Gemeinde an den Märkischen Kreis herangetreten und hatte gebeten, etwas an der Situation zu ändern. Daraufhin habe der Kreis gemeinsam mit „Straßen.NRW“ den Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 35 Metern geplant.

Durch den Kreisel sollen Rückstaue – vor allem an der Klagebach – gelöst werden. Das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Stapelmann und Bramey hatte den Politikern in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses anhand einer Verkehrssimulation die Überlegungen vorgestellt.

In dieser Simulation fuhren Lastwagen, Busse und Autos zu verschiedenen Zeiten durch den Kreisverkehr. Dabei kommt es in dem Video in den Stoßzeiten zu kleinen Rückstauen auf der Volmestraße. „Bisher ist die Straße Klagebach benachteiligt und daher kommt es zu langen Staus – künftig sind beide Straßen gleichberechtigt“, sagte Volker Bünermann. Ob der Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 35 Metern groß genug geplant sei, wollte Erhard Fischer (UWG) wissen. „Es kann doch immer mal wieder zu Schwertransporten durchs Volmetal kommen, klappt das dann mit dem Kreisel?“.

„Wir haben diese Eventualitäten durchgespielt und es wird funktionieren“, antwortete Bünermann. Der geplante Kreisverkehr habe die „optimale“ Größe.

Die Kosten schätzt der Fachmann auf 450 000 Euro. Diese Summe wird zu rund zwei Dritteln vom Bund („Straßen.NRW“) und zu einem Drittel vom Märkischen Kreis übernommen. ▪ mc

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