Es geht um Details

Kreisel in Heedfeld: Untersuchungen laufen

Die Einmündung Heedfelder und Sterbecker Straße wird sich verändern. Hier kommt ein Kreisverkehr hin – vielleicht noch in diesem Jahr.
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Die Einmündung Heedfelder und Sterbecker Straße wird sich verändern. Hier kommt ein Kreisverkehr hin – vielleicht noch in diesem Jahr.

Er soll kommen, der Kreisverkehr auf der Heedfelder Straße (L561) an der Einmündung zur Sterbecker Straße – und das voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Schalksmühle - Er soll kommen, der Kreisverkehr auf der Heedfelder Straße (L561) an der Einmündung zur Sterbecker Straße – und das voraussichtlich noch in diesem Jahr. Kosten soll der entsprechende Umbau der Kreuzung nach Plänen des zuständigen Landesbetriebes Straßen.NRW für die Region Südwestfalen 425 000 Euro. Doch wann er genau gebaut werden soll und wie er zum Schluss aussehen wird, darüber besteht weiterhin Unklarheit.

Die Maßnahme zielt darauf ab, den Schulweg im Höhengebiet sicherer zu machen. Das geht aus der Priorisierungsliste des Landesbetriebs für den Um- und Ausbau von Landesstraßen hervor. Aufgrund der Wichtigkeit des geplanten Kreisverkehrs für die Schalksmühler Schüler machte das Projekt in diesem Ranking kürzlich einen Sprung auf den vierten Platz. Das wurde in der letzten Sitzung des Regionalrats Arnsberg – das Gremium entscheidet unter anderem über Bauvorhaben dieser Art – bekannt gegeben. Zuvor lag das Vorhaben noch auf Platz 8.

„Entscheidende Details zu klären“

In der Vergangenheit fanden bereits zahlreiche Vermessungen an der Stelle in Heedfeld statt. Auf Nachfrage bei Straßen.NRW heißt es nun, dass zwar die Ergebnisse der meisten Erhebungen seit Freitag vergangener Woche vorlägen, eine weitere Variantenuntersuchung aber durchgeführt werden müsse. Laut Andreas Berg, Sprecher des Landesbetriebs, seien noch entscheidende Details zu klären. So hatte man etwa in einer ursprünglichen Planung angedacht, die Einfahrt in den Kreisverkehr von Schalksmühle aus kommend auf Höhe der Zufahrt zur Kirche und dem Friedhof anzulegen. Da bei dieser Variante aber Bedenken im Bezug auf die Verkehrssicherheit bestanden, habe man diese Planung wieder verworfen.

Die erneute Untersuchung soll nun Klarheit darüber bringen, wo in den Kreisel am besten eingefahren werden kann. Die Folge: Es liegt derzeit noch kein endgültiger Entwurf für die Maßnahme vor, macht der Pressesprecher deutlich. Er rechnet in zwei Monaten mit weiteren Details, da unter anderem auch noch Eigentumsverhältnisse geklärt werden müssten und ein Ausschreibungsverfahren für so eine Baumaßnahme erfahrungsgemäß auch seine Zeit brauche. Andreas Berg von Straßen.NRW betonte auch, dass der Bau des Kreisverkehrs unabhängig von den Bestrebungen des Landesbetriebs, auf einem Teilstück der Landstraße von der ehemaligen Gaststätte Sandmann bis kurz vor die Einmündung des Autobahnzubringers (Landesstraße 692) die Fahrbahndecke zu sanieren, gesehen werden müsse.

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