Kreisel in Heedfeld: Entscheidung nach den Ferien

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Zu Hauptverkehrszeiten ist das Linksabbiegen aus der Sterbecker auf die Heedfelder Straße nur schwierig möglich. Ob der Kreuzungsbereich umgebaut wird, entscheidet sich demnächst.

Heedfeld - Zeitnah nach den Sommerferien soll eine Entscheidung darüber fallen, ob der Landesbetrieb Straßen.NRW in näherer Zukunft auf eigene Kosten einen Kreisverkehr an der Kreuzung Heedfelder/Sterbecker Straße bauen lässt. Das gab Bürgermeister Jörg Schönenberg in dieser Woche in der Sitzung des Hauptausschusses bekannt.

„Wir haben von Straßen.NRW die Nachricht erhalten, dass über unseren Antrag auf Aufnahme in das Priorisierungsprogramm für Kreisverkehre Ende August entschieden werden soll“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Treffen muss diese Entscheidung der Regionalrat der Bezirksregierung Arnsberg.

Bei einer Vorabprüfung durch Straßen.NRW Ende Februar landete das Bauprojekt in Heedfeld auf einem Spitzenplatz. Unter anderem weil täglich bis zu knapp 13 000 Fahrzeuge die Heedfelder Straße befahren. Sollte sich dieses Ranking nun auch im eigentlichen Priorisierungsverfahren bestätigen, könnte der Kreisverkehr zeitnah gebaut werden, und der Landesbetrieb würde alle anfallenden Kosten von deutlich mehr als einer halben Million Euro tragen.

Der Kreisverkehr soll die Situation im Kreuzungsbereich vor allem für die Linksabbieger aus der Sterbecker Straße deutlich verbessern. Aktuell ist dieses Vorhaben zu Stoßzeiten im täglichen Berufsverkehr nur schwer möglich. Diskutiert wird die Baumaßnahme bereits seit 2002 in den verschiedenen politischen Gremien Schalksmühles immer wieder, doch eine Entscheidung ist bislang – auch aus Kostengründen – nicht gefallen. Dies könnte sich nun ändern, wenn Straßen.NRW das Projekt komplett finanzieren würde.

Straßensanierung beginnt noch 2017

Landet der Kreisel in Heedfeld in der Bewertung des Regionalrates weit genug oben, wäre wieder die Politik in Schalksmühle am Zug, die dann final entscheiden müsste, ob das Projekt tatsächlich realisiert werden soll. Bislang fanden sich für den Kreisverkehr in allen zuständigen Gremien stets deutliche Mehrheiten, und auch ein Großteil der anwesenden Bürgerschaft sprach sich im April bei einer Informationsveranstaltung der UWG für die Neugestaltung des Kreuzungsbereichs aus.

Diese könnte nach 15-jähriger Vorlaufzeit plötzlich sehr schnell erfolgen, denn mittlerweile drängt die Zeit. So wird die Heedfelder Straße von Lüdenscheid-Dönne bis Rummenohl abschnittsweise saniert – und die ersten Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Deshalb benötigt der Landesbetrieb Straßen.NRW möglichst rasch Planungssicherheit für den Abschnitt rund um die Einmüdnung der Sterbecker Straße.

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