Kooperationsvertrag für Primus-Schule

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Schulplaner Joachim Körbitz, Fachbereichsleiterin Anja Wolf, BGL-Mittelstufenkoordinator Sebastian Wagemeyer, der stellvertretende BGL-Leiter Dieter Utsch, Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas und Bürgermeister Jörg Schönenberg (von links) unterschrieben Donnerstag die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Gymnasium und der Primus-Schule.

SCHALKSMÜHLE -  Das Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid ist jetzt offiziell Kooperationspartner der geplanten Primus-Schule. Donnerstag unterschrieben Vertreter der Volmegemeinde, Schule und Stadt einen entsprechenden Vertrag.

„Die Schulleitung und alle Lehrer waren von vornherein sehr offen für die Kooperation mit der Primus-Schule. Auch Bürgermeister Dieter Dzewas und die gesamte Politik hat uns mit offenen Armen begrüßt“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Dies sei keine Selbstverständlichkeit und zeige die enge Verbindung zwischen der Volmegemeinde und der Bergstadt. „Eine große und eine kleine Kommune haben auf Augenhöhe miteinander gesprochen.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Bürgermeister vor der Vertragsunterzeichnung. Dieter Dzewas unterstrich die immer größer werdende Wichtigkeit zur Kooperation in der Region. „Die Primus-Schule ist eine Bereicherung für die Schullandschaft“, sagte Dzewas. Während die Bürgermeister eher die Gesamtbedeutung im Blick hatten, sprachen Schulplaner Joachim Körbitz und der stellvertretende BGL-Leiter Dieter Utsch, der die verhinderte Schulleiterin Annette Meyer vertrat, über die Bedeutung für die Schüler. Körbitz erklärte, dass beide Seiten von der Kooperation profitieren könnten. „Jeder lernt hier von jedem.“ Aber auch über die ersten Details sprachen die Vertreter zusammen mit Fachbereichsleiterin Anja Wolf und dem BGL-Mittelstufenkoordinator Sebastian Wagemeyer. Unter anderem ging es dabei um einen möglichst sanften Übergang von der Primus-Schule zum BGL. Dieser soll unter anderem durch die Abstimmung von Lerninhalten geschehen. „Die Abgänger der Primus-Schule werden mindestens auf dem gleichen Unterrichtsniveau wie die künftigen Mitschüler sein“, stellte Körbitz klar. Unter anderem sollen dazu Sprachfolge, Wahlpflichtbereiche und andere Inhalte abgestimmt werden.

Auf die Frage, ob für die Schüler nicht ein Bruch entstehe, weil sie nicht mehr individuell, sondern dann frontal beschult werden, sagte Wagemeyer: „Den klassischen Frontalunterricht gibt es immer weniger. Auch hier wird in anderen Formen gelernt.“ Durch Hospitationen ab der neunten Klasse können die Primus-Schüler sich aber schon einen Überblick über die Schulform verschaffen. Der stellvertretende BGL-Leiter Dieter Utsch fügte hinzu: „Wir arbeiten mit Lüdenscheider Realschulen zusammen. Das funktioniert auch problemlos.“ - mc

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