Cello-Herbst wieder an der Volme

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Christiane Buscher-Bach von der Gemeinde, Intendant Uli Bär und Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Sport, Anja Wolf, (von links) freuen sich, das Konzert in Schalksmühle im Rahmen des Cello-Herbstes am Hellweg präsentieren zu können.

Schalksmühle - In diesem Jahr ist es wieder Zeit für den Celloherbst am Hellweg – „die vielfältigste Celloveranstaltung der Welt“, wie Schirmherr Daniel Müller-Schott die Konzertreihe, die auch Station in Schalksmühle macht, beschreibt.

 „Kein Instrument hat sich so weiterentwickelt in den vergangenen 100 Jahren und für kein Instrument wurde soviel komponiert wie für das Cello“, erklärt der Intendant des Festivals Uli Bär. Er gibt damit einen Vorgeschmack auf das, was die Zuhörer in diesem Jahr erwarten dürfen. 

20 Städte und 35 Konzerte in 60 Tagen stehen auf dem Programm. Das Überthema wird Europa sein. Man habe sich dafür entschieden, weil es auf dem Kontinent kriselt und weil die Musik ein verbindendes Element sein kann. „Schließlich sind Künstler schon immer durch ganz Europa gereist“, erklärt Uli Bär. 

In der Kreuzkirche am Mathagen werden am 11. November die zwölf Hellweger Cellisten zu sehen und zu hören sein. Die Musiker stammen aus neun Nationen, wohnen aber alle entlang des Hellwegs. 

Programm mit Höhepunkten 

In ihrem neuen Programm wird es wieder einige Höhepunkte geben. So kann man gespannt sein auf die Passacaglia von Georg Friedrich Händel oder auf barocke Melodien von Boismortier sowie auf den Flamenco Südspaniens mit dem Stück „Asturia“ von Isaac Albeniz mit seiner rasanten Pizzicati. 

Auch Klänge aus dem Norden werden präsentiert – etwa die „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg oder der „Springbrunnen“ von Carl Davidoff, den die junge Cellistin Pauline Stephan in der Kirche spielen wird. Der Libertango von Astor Piazzolla und der Bolero von Maurice Ravel runden das Programm ab. Die Musiker freuen sich sehr darauf, in Schalksmühle auftreten zu dürfen. Seit 2006 kommen die Cellisten an die Volme. 

Das Musikfestival und die Tatsache, dass Schalksmühle ein Teil des großen Ganzen ist, ist eine Sache, mit der die Gemeinde gerne hausieren geht, sagt die Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Sport, Anja Wolf. „Wir sind stolz darauf, dass wir das Konzert mit den zwölf Cellisten anbieten können“, erklärt Christiane Buscher-Bach, die im Sachbereich Kultur tätig ist. 

Besondere Auflage in 2020 

In 2004 hat man versucht, ein regionales Festival aufzubauen, dass durch die Wirtschaft und ein Netzwerk aus dem Bereich Kultur gefördert wurde. Nun hoffen die Verantwortlichen, dass sie für die nächste Auflage in 2020 – die Konzerte finden alle zwei Jahre statt – weitere Unterstützung bekommt.

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethovens sollen voraussichtlich auch Stücke des Komponisten aufgeführt werden. Die Gäste können sich dann die sechste Sinfonie des Bonner Musikgenies anhören. Für dieses Jahr sollten die Zuhörer Taschentücher bereithalten. Es kann emotional werden, sagt Uli Bär.

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