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Konzert findet zum 55. Mal statt - Tickets noch zu haben

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Von: Sarah Reichelt

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Musik alter Meister, Schalksmühle, Erlöserkirche
Zuletzt 2020 war das Ensemble in großer Besetzung in Schalksmühle zu Gast – damals noch in der Kreuzkirche am Mathagen. Diesmal ist die Erlöserkirche Aufführungsort. © Salzmann, Jakob

Das Konzert „Musik alter Meister“ findet zum 55. Mal statt. Für den Auftritt sind Tickets noch zu haben.

Schalksmühle – Zum Auftakt des neuen Jahres kehrt die Musik Alter Meister nach Schalksmühle zurück. Am Sonntag, 16. Januar, widmet sich ein hochkarätiges Ensemble um Prof. Harald Hoeren (Cembalo) Werken deutscher und italienischer Meister. Zum 55. Mal entführt das Ensemble nach Corona-bedingter Pause 2021 in frühere Jahrhunderte.

Schwerpunktmäßig Musik des 18. Jahrhunderts wird beim Konzert in der Erlöserkirche, das um 17 Uhr beginnt, zu hören sein. Einlass ist um 16.30 Uhr. Als Mitwirkende sind neben Harald Hoeren, der seit 1984 eine Klasse für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule in Frankfurt am Main leitet, Daniel Rothert (Travers- und Blockflöte), Annette Wehnert und Stephan Sänger (Violine), Gabrielle Kancachian (Viola), Imola Gombos (Viola da gamba und Violoncello) und Timo Hoppe (Kontrabass) dabei.

In wechselnder Besetzung spielt das Ensemble auf. Einziger „Ausreißer“ aus dem 18. Jahrhundert ist die Ciaconna eines unbekannten Meisters, mit der das gesamte Ensemble in die Welt der alten Musik eintritt. In Italien, aber auch Spanien war der Tanz einst eine beliebte Musikform. Die Ciaconna, die Harald Hoeren mit seinem Ensemble zur Aufführung bringt, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Obwohl nicht bekannt ist, aus wessen Feder sie stammt, rechnet Hoeren sie zur Gruppe italienischer Komponisten, mit deren Werken er im Januar bekannt macht.

Erstarrte Welt in Schnee und Eis

Weitere Komponisten italienischer Herkunft, deren Werke das Barockzeitalter lebhaft vor Augen führen, sind Giovanni Battista Pergolesi (Concerto für Traversflöte und Orchester in G-Dur) und Antonio Vivaldi, aus dessen Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ das Winter-Konzert op. 8, Nr. 4 für Violine und Orchester – Allegro non molto, Largo, Allegro – zu hören sein wird. Eine in Schnee und Eis erstarrte Welt, wohlige Wärme am Kamin, Leiden und Wonnen des Winters malt das dreisätzige Konzert aus.

An deutschen Komponisten stellt das Ensemble den italienischen Meistern Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach an die Seite. Telemann, der als Wegbereiter des galanten und empfindsamen Stils gilt, kommt gleich zweimal zu Ehren – einmal mit einem Concerto für Viola da gamba und Orchester in F-Dur und zum Abschluss als Tutti-Stück mit einem Concerto für Blockflöte, Violoncello und Orchester in F-Dur.

Abgerundet wird das Konzert durch das Cembalokonzert aus der Feder Johann Sebastian Bachs, das Concerto für Cembalo und Orchester in d-Moll mit reichen Verzierungen der Solostimme. Nicht zuletzt die historischen Instrumente und die wechselnde Besetzung, die die einzelnen Ensemblemitglieder auch als Solisten hervortreten lässt, machen das Konzert zu einem abwechslungsreichen Vergnügen.

Karten für das Konzert gibt es im Online-Ticketshop unter www.schalksmuehle.de sowie im Bürgerbüro für 18 und ermäßigt 12,50 Euro.

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