Es fing ganz harmlos mit einem defekten Abblendlicht an

Kontrolle auf B54 in Schalksmühle endet im großen Cannabis-Fund - frohes Fest...

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Schalksmühle - Eine vermeintlich "normale" Verkehrskontrolle auf der B54 in Schalksmühle entwickelte sich am Samstagabend zu einem unerwarteten Cannabis-Fund im größeren Stil. Im Fokus: zwei Frauen im Alter von 28 und 36 Jahren aus Schalksmühle. Die eine saß "benebelt" am Steuer, die andere hortete zuhause Cannabis in größeren Mengen. Warum so viel? Die Antwort auf diese Frage verblüffte die Beamten...

"Eine kaputte Lampe am Auto wurde zwei Schalksmühlerinnen in der Nacht zum Sonntag zum Verhängnis", beginnt die Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis. 

Eine Polizeistreife habe den Wagen der Frauen am Samstagabend um 22.55 Uhr auf der B 54 in Schalksmühle eigentlich nur deshalb angehalten, weil das Abblendlicht defekt gewesen sei.

"Die 28-jährige Fahrerin zeigte deutliche körperliche Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Sie räumte ein, in den Tagen zuvor mehrfach Cannabis konsumiert zu haben. Darauf deutete auch der Geruch im Fahrzeug hin", so die Ermittler.

Polizei selbst nach Hause "eingeladen"

Und dann wird es absurd: Denn den fälligen Drogenschnelltest wollte die Frau nicht etwa direkt vor Ort erledigen, sondern "gerne in der Wohnung der 36-jährigen Beifahrerin."

Darauf gingen die Beamten ein - und siehe da: "Dort stieg den Polizeibeamten dann erneut der typische Geruch von Cannabis entgegen. An verschiedenen Stellen lagen offen Drogen. Die Frauen stimmten freiwillig einer Durchsuchung zu. 

Für die Feiertage vorgesorgt...

Die Polizeibeamten stellten diverse Behälter mit Cannabis sicher. Auf den Drogen-Vortest verzichteten sie und nahmen die Autofahrerin stattdessen gleich zur Blutprobe mit zur Lüdenscheider Wache", heißt es weiter.

Die große Menge an Cannabis habe die Wohnungsinhaberin schließlich mit den bevorstehenden Weihnachtstagen erklärt. "Die Frauen müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten", so die Polizei. - eB

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