Kompetenz hoch Drei

SCHALKSMÜHLE ▪ In den vergangenen Tagen waren gleich drei Firmen aus der Volmegemeinde und der Umgebung in Frankfurt auf der Euromold vertreten. Mayweg, Schnöring und Manz machten „gemeinsame Sache“ auf der Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung.

Ab Dienstag präsentierten sich in der Mainmetropole 1324 Aussteller aus insgesamt 38 Ländern. Das Wachstum in der Wirtschaft spiegelt sich nach der Krise in der Konjunktur des Binnenmarktes wieder, was natürlich für beste Stimmung bei mittelständischen Unternehmen sorgt. Aber die Unternehmen planen langfristig und versuchen den Erfolg fortzusetzen.

Auch Kooperationen können einer von vielen Wegen in eine vermeintlich erfolgreiche Zukunft sein. „Hier treffen wir die potenziellen Kunden, die genau die Kombination von Fertigungsprozessen wünschen“, erklärt Andreas Meyer, technischer Leiter vom Unternehmen Mayweg. Die kundenorientierte Prozesskombination bedeutet nichts anderes, als das der Kunde bei dem Trio alles aus einer Hand erhalten kann: Kunststoffverarbeitung sowie Stanz- und Biegetechnik auf hohem technischen Niveau. Neben Mayweg wird das Trio durch Schnöring sowie dem Unternehmen Wilhelm Manz komplettiert. Was liegt da näher, als mit dem Slogan „Kompetenz³ aus dem Sauerland“ am gemeinsamen Stand zu werben.

Schnöring steht hier für den Part der Stanz- und Biegeteile sowie der Fertigung von Baugruppen, wie Verkaufsleiter Markus Hillig erklärt. Für das Fertigen von Tiefziehteilen aus Metall steht Manz, die darüber hinaus noch über das Fertigen auf Servopressen sowie das Diskusschleifen im Portfolio verfügen. Gefertigt werden in Schalksmühle Stanzteile übrigens auf einer 800 Tonnen-Presse. Los geht das Leistungsspektrum der 50 Maschinen aber bei 300 Kilo Newton.

Mit 47 Maschinen sorgt die Kunststoff-Technik von Mayweg für die Fertigung von Kunststoffteilen bis 1600 Gramm Schussgewicht. Aber auch Kleinstteile ab 0,5 Gramm fallen in Halver-Oeckinghausen aus den Werkzeugen. Neben dem Umspritzen von Metallteilen der Partnerunternehmen Schnöring und Manz beherrscht Mayweg zudem die Fertigung im Gasinnendruckverfahren sowie der 2-K-Spritzgießtechnik.

„Die Federnproduktion, das war einmal“, erklärt Markus Hillig. Wie auch Schnöring sich auf hochkomplexe Fertigungstechniken, beispielsweise von kontaktgebenden Elementen für die Elektrotechnik, spezialisiert hat, so gehören auch Manz und Mayweg zu den „Hidden-Champions“. Mit speziellen Fertigungslösungen haben sie sich einen Namen gemacht. Manz mit komplexen und kundenspezifischem Lösungen in der Metallumformung und Mayweg in der Spritzgießtechnik – von der Planung bis zur Auslieferung.

„Der erste Tag war sehr enttäuschend“, erklärten die drei Repräsentanten des Unternehmens. Am zweiten Tag nahmen dann die Besucherzahlen in der Mainmetropole deutlich zu.

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