Musikschüler beeindrucken beim Vorspiel

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Die Schüler von Klavier- und Keyboardlehrer Przemek Tracz zeigten beim Klassenvorspiel in der Aula der Musikschule, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Viel Pop und Filmmusik und dazu ein wenig Klassik wurde den Zuhörern jetzt beim Vorspiel der Klavier- und Keyboardklasse von Przemek Tracz in der Aula der Musikschule geboten.

Das Publikum erlebte ein unterhaltsames Konzert, bei dem die Kinder und Jugendlichen zeigen konnten, welche Fortschritte sie in den vergangenen Monaten gemacht haben.

Mit dem traditionellen englischen Stück „Scarborough Fair“ startete Pianistin Michelle Kramny in den Abend und lies danach zwei weitere, gekonnt gespielte Werke, darunter Tschaikowskys „Schwanensee“, folgen. Emily Heising ist die neueste Schülerin von Przemek Tracz und spielt erst seit rund drei Monaten Klavier. Sie überzeugte als Solistin mit dem „Holzschuhtanz“ und gemeinsam mit ihrem Lehrer beim vierhändig gespielten, melancholischen „Russischen Tanz“. Mattis Rahn machte dagegen einen Abstecher zum Gospel und interpretierte den Klassiker „Joshua fit the battle of Jericho“, bevor er gemeinsam mit seinem Lehrer Daniel Hellbachs Stück „Racy“ anstimmte.

Obwohl Franziska Jürgens an diesem Tag nicht ganz gesund war, fügte sie zu den „Marionettes“ (vierhändig mit Przemek Tracz) und dem „Indianischen Kriegstanz“ freiwillig noch den „Tanz der Zigeunerin“ als weiteres Werk hinzu und erntete anerkennenden Applaus. Amelie Diehl wählte unter anderem, passend zu ihrem Namen, aus dem Film „Fabelhafte Welt der Amelie“ das Werk „Comptine D’ un Autre Ete“ aus. Poppig wurde es bei den Keyboard-Stücken. Jan Lukas Müller präsentierte eine Version des Sunrise-Avenue-Hits „Hollywood Hills“ während Patrick Jürgens den Song „I Kissed a Girl“ von Katy Perry, zum Besten gab. Romantisch ging es dagegen bei dem von Johanna Pollmann gespielten Klavierstück „Password“ des zeitgenössischen italienischen Komponisten Ludovico Einaudi zu, der an diesem Abend mit zahlreichen Werken vertreten war.

Die umfangreichsten Auftritte hatten schließlich Jan Philip Schulze Ardey und Marius Markenstein, die jeweils ein weiteres Werk von Einaudi im Programm hatten. Im Anschluss an seine Fassung des Pop-Songs „Hey Soul Sister“ von Train brachte Jan Philip Schulze Ardey das einzige reine Klassik-Werk an diesem Abend zu Gehör, das „Adagio Cantabile“ aus der „Sonate Nr. 8 in c-Moll op. 13“ von Ludwig van Beethoven. Einaudis „Una Mattina“, mit dem Marius Markenstein seinen Vortrag einleitete, wurde durch den Kinohit „Ziemlich beste Freunde“ bekannt. Wie auch bei den Werken „La Dimanche“ von Yann Tiersen und „Hikari“, einer Musik aus „Kingdom Hearts“, kam der Pianist ohne ein Notenblatt aus. ▪ bot

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