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Klangreise durch Europa: „Best of“-Programm zum 10. Celloherbst 

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Von: Monika Salzmann

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12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten beherrschen ihr Instrument virtuos.
12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten beherrschen ihr Instrument virtuos. © Winkelsträter

Die „12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten“, deren Auftritte seit Jahren zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Schalksmühle gehören, laden für Sonntag, 27. November, zu einer Klangreise durch Europa mit Zwischenstopp in Amerika und Argentinien ein.

Schalksmühle - Zum 10. Celloherbst präsentiert das multikulturelle Ensemble, dessen Mitglieder entlang des Hellwegs leben und ihr Instrument virtuos in allen Lagen beherrschen, ein „Best of“-Programm. Ab 17 Uhr sind die Musiker – unter ihnen junge Cellosterne und erfahrene, etablierte Musiker -– unter bewährter Leitung von Felicitas Stephan im neuen Kulturzentrum 8Giebel zu Gast. Unterschiedliche Länder, Epochen und Stilrichtungen bereisen sie bei ihrem klangvollen Streifzug durch Raum und Zeit. Gleich zu Beginn des vielfältigen Konzertierens setzen sich die 12 Hellweger Cellisten mit Marc-Antoine Charpentiers Te Deum, das als Erkennungsmelodie der Eurovision weithin bekannt ist, für den Europagedanken ein. Als international besetztes Ensemble mit Künstlern aus acht Ländern genießt der Europagedanke im Ensemble hohen Stellenwert.

International besetztes Ensemble

An die unvergessene Edith Piaf, die als „Spatz von Paris“ in Erinnerung geblieben ist, erinnern die Lieder „Sous le ciel de Paris“ und „Milord“, mit denen das Ensemble bei seinem „Best of“-Konzert in Frankreich verbleibt. Ohrwürmer aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg – darunter Solvejgs Lied und das bekannte „Kobold“-Allegro – entführen in die nordische Sagenwelt. Sehnsuchtsvollen Gedanken gibt das Ensemble in Dvoráks Lied „Going Home“, das auf dem Largo der 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ basiert, breiten Raum, bevor es mit Piazzolla nach Argentinien in die Welt des Tangos entführt. Drei besondere Werke – voran Isaac Albéniz‘ „Asturias“ als Hommage an die Musik Spaniens - nehmen den zweiten Konzertteil ein.

Tickets

Der Eintritt zum Konzert kostet 18 Euro (ermäßigt 12,50 Euro. Karten sind zu gegebener Zeit im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung Schalksmühle (Tel. 0 23 55/84-0) oder im Online-Ticketshop unter www.schalksmuehle.de erhältlich. Veranstalter ist die Gemeinde Schalksmühle.

Sind bis dahin Bearbeitungen zu hören, steht mit dem Hymnus von Julius Klengel ein Originalwerk für zwölf Celli auf dem Programm. Der Hymnus ist Klengels bekanntestes Werk. Mit Ravels Bolero als Hauptwerk des Abends kehren die Cellisten nach Frankreich, das Ausgangs- und Endpunkt der musikalischen Reise ist, zurück. „Dieses raffinierte Crescendo, das nach einem abrupten Tonartenwechsel in einem noch überraschenderen Schluss endet, gehört daher bei aller scheinbaren Monotonie zum Kunstfertigsten, was die Orchestermusik des Impressionismus hervorgebracht hat“, schreibt das Ensemble. Sorgte das Werk mit seinem gleichbleibenden, in Endlosschleife wiederholten Rhythmus 1928 bei der Uraufführung noch für Verwirrung, gehört der Bolero heute zu den bekanntesten klassischen Werken.

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