Klagebach für mehrere Stunden gesperrt

Fahrbahnreinigung: Zwei große Einsätze der Feuerwehr am Wochenende

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Gefahr für Verkehrsteilnehmer: Feuerwehr beseitigt Diesel am Löher Weg von der Fahrbahn.

Schalksmühle - Mehrere Stunden war die Klagebach am Sonntag gesperrt. Der Grund: Betriebsmittel auf der Fahrbahn, die die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle nicht mit eigenen Mitteln beseitigen konnte. Außerdem waren die Wehrleute am Samstag an weiteren Stellen wegen Öl-Spuren im Einsatz.

Die Sperrung der Kreisstraße 36 (Klagebach) hatten die Polizei und die Lüdenscheider Rettungsleitstelle am späten Nachmittag bekanntgegeben. Aus noch ungeklärter Ursache hatte ein Fahrzeug in den Kurven in Richtung Spormecke Betriebsmittel verloren. Am Sonntagabend gab es einen Verdacht, wer der Verursacher ist. Doch das steht bisher nicht fest. 

Die Feuerwehr konnte diese Spur nicht mit eigenen Mitteln gänzlich beseitigen. Daher wurde ein Reinigungsfahrzeug einer Fachfirma angefordert. Allerdings, so die Rettungsleitstelle, sei „heute offenbar mal wieder Ölspur-Tag“. Deshalb war eine Firma komplett ausgebucht, bei einem anderen Anbieter sei zumindest ein Fahrzeug auf dem Rückweg gewesen. Dieses wurde dann eingesetzt.

Bis die Reinigung in den unübersichtlichen Kurven der Klagebach abgeschlossen war, waren einige Stunden vergangen. Solange musste die Straße komplett gesperrt werden. Die Sperrung wurde am Sonntagabend gegen 19.50 Uhr wieder aufgehoben. Das twitterte die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

Diesel ausgelaufen

Schon am Samstag beschäftigte sich die Feuerwehr Schalksmühle bereits mit Betriebsmitteln – drei Stunden dauerte der Einsatz. Am Nachmittag rückten die Wehrleute zu einer „großflächigen Verunreinigung“ aus. Diesel befand sich vor allem im Bereich Bergstraße und Löher Weg auf der Fahrbahn. 

Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Schalksmühle stellten zur Warnung der Verkehrsteilnehmer Schilder auf. Teilweise wurden Regenwassereinläufe mit Bindemittel geschützt. Pkw mussten von den Haltern umgesetzt werden. Auch in diesem Fall musste ein Fachunternehmen dazugeholt werden. Nach anderthalb Stunden traf das Team ein. Aufgrund des leichten Dauerregens musste nur noch ein kleiner Bereich am Löher Weg gereinigt werden. 

Gegen 16.50 Uhr konnten die Einsatzkräfte abrücken. „Bedanken möchten wir uns bei den Anwohnern am Löher Weg, die uns mit Getränken und Zimtsternen versorgt haben“, äußert sich Feuerwehr-Sprecher Marc Fürst.

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