Klagebach-Kreisel kostet 930 000 Euro

SCHALKSMÜHLE -  Gleich zwei Baumaßnahmen stehen in den kommenden Monaten an der Klagebach an. Einerseits soll Mitte August mit dem Bau des Kreisverkehres an der Volmestraße/Ecke Klagebach begonnen werden, andererseits wird ab September die Fahrbahn teilweise erneuert.

Betroffen ist das Stück kurz vor der Einmündung Waldesruh bis etwa zum Starenkasten. „Dazu ist eine Vollsperrung nötig“, sagte der Projektverantwortliche Olaf Bühren von „Straßen.NRW“ auf Anfrage unserer Zeitung. Denn: Sowohl die Asphaltschicht als auch der Unterbau muss ausgetauscht werden. Während die Anwohner mal von unten und mal von oben ihre Häuser anfahren können, wird ein Durchgangsverkehr nicht möglich sein. Den Zeitraum für die Bauzeit gibt „Straßen.NRW“ derzeit vom 4. September bis zum 19. Oktober an. Diese Maßnahme konnte wegen Voruntersuchungen im vergangenen Jahr nicht mit den Kanalarbeiten und der damit verbundenen Vollsperrung kombiniert werden. „Außerdem hätte sich die Baustelle sonst auch bis in den Winter gezogen“, betonte Bühren. Daher habe es eine getrennte Ausschreibung gegeben. Auch die Zufahrt zur Waldesruh wird zwischenzeitlich gesperrt. „Wir versuchen, dies aber auf ein Minimum zu reduzieren“, sagte Bühren.

Eine längere Bauzeit, aber dafür ohne Vollsperrungen, visiert „Straßen.NRW“ für den Kreisverkehr an. In den vergangenen Wochen sind für den Energieversorger Enervie Leerrohre in der Volmestraße verlegt worden. Nun vergab der Landesbetrieb im Auftrag der Gemeinde, des Kreises und Bundes den Auftrag für die Arbeiten an das Bauunternehmen Gerken aus Dortmund. Eine Feinabstimmung wegen des Baubeginns findet in der kommenden Woche statt. Derzeit ist aber die Mitte des Monats anvisiert. Durch Behelfsfahrbahnen und Ampelanlagen soll der Verkehr weiter fließen können. „Ziel ist es, vor dem Winter fertig zu werden“, sagte der Projektverantwortliche Olaf Bühren.

Die Maßnahme wird teurer als gedacht. Bisher hieß es, dass der Kreisverkehr rund 500 000 Euro kosten wird. Nun steht die Gesamtauftragssumme fest. 930 000 Euro soll der Bau kosten. 130 000 Euro wird davon die Gemeinde für die Kanalarbeiten tragen. Den Rest wird sich der Kreis und Bund teilen, denn „Straßen.NRW“ führt für den Märkischen Kreis und die Bundesrepublik Deutschland aus.

Für den Zeitpunkt der Fertigstellung des Kreisels hat sich die Verwaltung nach Auskunft von Bühren signalisiert, dass ähnlich wie an der Hälverstraße die Pflege übernommen werden soll. - mc

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