Nur ein Verhandlungstag geplant

Kinderpornos sichergestellt: Prozess gegen Pastor beginnt

Kinderpornografie
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Symbolbild

Schalksmühle/Altena/Meinerzhagen - Der Termin für den Prozessauftakt am Amtsgericht Lüdenscheid gegen den 55-jährigen Pastor, gegen den wegen des Besitzes von Kinderpornos ermittelt wurde, steht.

Auf Nachfrage bestätigte Gerichtssprecher Bernhard Kuchler, dass der Beschuldigte am Freitag, 26. Juni, um 9 Uhr vor den Strafrichter treten muss. Wegen der Corona-Krise können derzeit im Amtsgericht nur die großen Sitzungssäale genutzt werden. Sollte eine besondere Situation eintreten, so könnte es zu einer kurzfristigen Änderung kommen. 

Für den katholischen Geistlichen, der in Schalksmühle und Halver, aber auch in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde und zuvor in Meinerzhagen tätig war, wird es aller Voraussicht nach ein schneller Prozess. Da Strafverfahren vor dem Amtsrichter in der Regel kurz ablaufen, werde mit nur einem Verhandlungstag gerechnet, erklärt Bernhard Kuchler.

500 Bilder und Videos sichergestellt

Nach der Prüfung des von der Staatsanwaltschaft festgestellten hinreichenden Tatverdachts durch das Gericht Anfang des Jahres gab es weitere Details zu dem Fall. So stellten die Ermittler bei Durchsuchungen der dienstlichen und privaten Räume fast 500 kinderpornografische Bilder und Videos sicher. 

Dem Pastor wird das Beschaffen und der Besitz dieses Materials vorgeworfen. Zu erwarten ist eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren. Das geltende Recht steckt hier die Grenzen für die Verhandlung ab.

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