Neue Zertifizierung für Einrichtungen in Schalksmühle

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Die Mitarbeiter des Evangelischen Kindergartens Heedfeld und der Awo-Kita „Mittendrin“ mit den Zertifizierungsurkunden.

Heedfeld - Zum dritten Mal in Folge durften sich der Evangelische Kindergarten Heedfeld und die Awo-Kita „Mittendrin“ in Stallhaus am Mittwoch über die gemeinsame Zertifizierung als Verbund-Familienzentrum Heedfeld-Stallhaus freuen.

Im Rahmen einer kleinen Feier, an der Vertreter von Kirche und Arbeiterwohlfahrt als Träger teilnahmen, nahmen die beiden Einrichtungsleiterinnen Ina Mohr (Heedfeld) und Charlotte Neuhaus (Stallhaus) die Zertifizierungsurkunden entgegen.

Im Kindergarten Heedfeld feierten die Teams beider Einrichtungen nach einjähriger Vorarbeit das Erreichen des hochgesteckten Ziels. Für vier Jahre gilt die Zertifizierung. Seitens der Arbeiterwohlfahrt hieß Ina Mohr als Hausherrin Renate Drewke, Vorsitzende des Awo-Unterbezirks Hagen-Märkischer Kreis, und Johannes Anft, Betriebsleiter und stellvertretender Geschäftsführer des Awo-Unterbezirks Hagen-Märkischer Kreis, im Kindergarten willkommen. 

Die Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld war durch Pfarrerin Doris Korte vertreten. „Es ist die dritte Feier dieser Art“, meinte Ina Mohr bei der Begrüßung. Die aufregendste und arbeitsintensivste sei sicherlich die vor der ersten Zertifizierung gewesen, als beide Einrichtungen Kooperationspartner finden, Angebote suchen und eine Infrastruktur für ihre gemeinsame Arbeit schaffen mussten, erinnerte sich Mohr. 

Diesmal habe während der Zertifizierungsphase der Umbau der Kita „Mittendrin“ stattgefunden. Heedfeld sei gleichzeitig mit dem Erwerb des Evangelischen Gütesiegels Beta beschäftigt gewesen. „Vieles musste parallel stattfinden“, blickte die Einrichtungsleiterin auf arbeitsreiche Monate zurück. 

Dank an Mitarbeiter und die Träger 

Ein dickes Dankeschön ging an die Mitarbeiter in beiden Einrichtungen für die Bereitschaft zu zusätzlicher Arbeit, an die Träger für das Konstrukt eines Verbund-Familienzentrums, das lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal gewesen sei, und Charlotte Neuhaus für gute Zusammenarbeit. „Inzwischen gibt es auch andere Beispiele für einen solchen Verbund“, meinte Ina Mohr. 

Allerdings gelinge die Zusammenarbeit nicht überall so gut wie vor Ort. „Die Aufgabe bleibt, die Bedürfnisse der Familien im Höhengebiet abzufragen und entsprechende Angebote durchzuführen.“ Auf die Bedeutung des Wortes Zertifizierung (sicher machen) ging Pfarrerin Doris Korte ein. „Als Teams in beiden Einrichtungen habt Ihr das sicher gemacht“, lobte sie. „Ein Gütesiegel, das ist wie bei guten Eiern“, stellte sie augenzwinkernd mit Wink auf den derzeitigen Eierskandal klar. 

Lobende Worte kamen gleichfalls von Renate Drewke. „Ich finde das toll, dass es wieder einmal geklappt hat“, meinte sie. Es sei wichtig, über den Tellerrand zu gucken. „Wir brauchen eine gute Gesellschaft – und daran arbeiten Sie.“ Vor zehn Jahren seien Familienzentren nur eine Idee gewesen, ergänzte Johannes Anft. Diese Idee habe die Einrichtungen jedoch ein ganzes Stück vorangebracht.

„Die Einrichtungen haben sich für die Familien geöffnet. Das ist eine gute Sache.“ Mit Rosen und „Überlebenspaketen“ mit Nervennahrungen bedankten sich die Träger-Vertreter bei beiden Teams. Zur Feier des Tages ließ sich die Festversammlung Fingerfood und alkoholfreie Cocktails schmecken.

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