Kinder und Senioren sind am meisten gefährdet

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Klaus Erbstößer, Vorsitzender des Schalksmühler Ortsclubs im ADAC, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Sicherheit aller der Verkehrsteilnehmer. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Die Verkehrssicherheitswoche, die am Montag im Foyer des Rathauses von Bürgermeister Jörg Schönenberg eröffnet wurde, ist ein echter Schalksmühler Dauerbrenner.

Bereits zum 31. Mal greift die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem ADAC-Ortsclub und der Polizei das Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ in Form unterschiedlicher Veranstaltungen sowie einer Ausstellung im Rathausfoyer auf.

Die Veranstaltungen, die bis einschließlich 8. Oktober in ganz Schalksmühle stattfinden, stehen diesmal unter dem Motto „Sicherheit für Kinder“. Neben dem Bürgermeister stellten am Montag unter anderem der Vorsitzende des ADAC-Ortsclubs Klaus Erbstößer als einer der Initiatoren der Verkehrssicherheitswoche, die beiden Schalksmühler Bezirksbeamten Holger Getzlaff und Peter Litzkewitz, ADAC-Alterspräsident Werner Wroblewski sowie die Koordinatorin der Gemeinde Schalksmühle, Katharina Berker, die Ausstellung und die geplanten Aktionen vor.

„Kinder sind neben den Senioren im Straßenverkehr am meisten gefährdet“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Aus diesem Grund seien auffällige Kleidungsstücke wie zum Beispiel Warnwesten oder Leucht-Accessoires an Schulranzen oder Fahrrädern überaus wichtig, damit Kinder auch in der dunklen Jahreszeit auf der Straße gesehen werden. „Die Kinderunfälle“, so Schönenberg, „gehen im Ganzen zwar zurück, aber noch immer verunglücken viel zu viele Kinder im Straßenverkehr.“

Eigentlich, betonte Klaus Erbstößer, hätten im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche auch gelbe Warnwesten an die Kinder der Gemeinde verteilt werden sollen. Diese können aufgrund eines Fabrikationsfehlers jedoch erst nach den Herbstferien ausgegeben werden. Als weiteren Aspekt für die Kindersicherheit sprach Erbstößer die Kindersitze in Autos an. „Viele ältere Produkte sind seit April 2008 gar nicht mehr für die Benutzung zugelassen“, erklärte der Vorsitzende des ADAC-Ortsvereins. Obwohl die Polizei in vielen Fällen noch ein Auge zudrückt, kann für die Nutzung dieser Sitze ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro erhoben werden.

Eine erfreuliche Mitteilung hatte der Bezirksbeamte Holger Getzlaff mitgebracht. Die meisten der überprüften Fahrräder von Kindern aus der Gemeinde seien in einem guten, verkehrstauglichen Zustand. „Einige sind allerdings nicht optimal für das jeweilige Kind eingestellt“, betonte der Polizeibeamte. Auch auf diesen Aspekt müssten Eltern im Interesse der Sicherheit ihrer Kinder achten.

In besonderer Weise gingen alle Beteiligten auf die Verkehrspuppenbühne der Polizei ein, die am Donnerstag, 7. Oktober, im Schalksmühler Jugendzentrum für die Vorschulkinder der Kindergärten um 8.30 Uhr, 9.45 Uhr und 11 Uhr Puppentheaterstücke zur Verkehrssicherheit aufführt. Darüber hinaus wird für die teilnehmenden Kinder an diesem Tag ein Kettcarparcours auf dem Hof des Jugendzentrums aufgebaut.

Heute ist das Fahrrad- und Kettcarturnier an der Grundschule Löh geplant.Das Fahrrad- und Kettcarturnier an der Grundschule Spormecke findet am Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. Oktober, statt.

Zum Seniorentanztee wird für morgen eingeladen. Beginn ist um 15 Uhr im Jugendzentrum am Wansbeckplatz. Vorgesehen ist wieder ein Vortrag zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“.

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