"Zustand ist unverändert schlecht"

Kettensägen-Streit: Schalksmühler weiter nicht vernehmungsfähig

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Mit einem Rettungshubschrauber des ADAC wurde der 54-Jährige nach Dortmund geflogen.

Schalksmühle - Nach dem blutigen Kettensägen-Streit am Donnerstag, ist der Schalksmühler, der der Reichsbürger-Bewegung zuzuordnen ist weiterhin nicht vernehmungsfähig.

 „Sein Zustand ist unverändert schlecht“, sagte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, auf Anfrage. Der 54-Jährige hatte schwerste Schnittverletzungen an beiden Unterarmen davongetragen und musste auch wegen des hohen Blutverlustes mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen werden.

Nachdem sein ehemaliger Hof im Bereich Schnarüm/Römerweg bereits im Sommer 2015 zwangsversteigert worden war, hatte sich der Schalksmühler seitdem geweigert das Haus zu verlassen.

Hubschrauber-Einsatz nach Streit

Als der neue Miteigentümer der Immobilie, ein 37-Jähriger aus Werdohl, am Donnerstagmittag zusammen mit seinem Sohn Demontagearbeiten an einem Zaun auf dem Grundstück vornahm und dabei auch eine Kettensäge einsetzte, kam es zu einer Auseinandersetzung.

Der 54-Jährige kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit einer Eisenstange in der Hand aus dem Gebäude und auf den Werdohler und seinen Sohn zugelaufen. Im folgenden gewalttätigen Streit fügte der 37-Jährige seinem Kontrahenten Verletzungen mit der Kettensäge zu.

Nach der Tat wurde der Werdohler zunächst verhaftet, aber bereits am Donnerstagnachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

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