Sanierung in zwei Jahren

Kein Zeitdruck bei der Sporthalle Löh - Gemeinde investiert 1,4 Millionen Euro

Sporthalle Löh Schalksmühle Sanierung
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In die Sporthalle Löh wird die Gemeinde Schalksmühle in den kommenden Jahren einen einstelligen Millionenbetrag investieren.

Rund 1,4 Millionen Euro möchte die Gemeinde Schalksmühle in diesem und in den kommenden zwei Jahren für die Sanierung und die Entfernung von Schadstoffen in der Sporthalle Löh ausgeben.

Schalksmühle – Die Planungen im Vorfeld sind für dieses Vorhaben mittlerweile ein gutes Stück vorangekommen, wie Ralf Bechtel, Leiter des Technischen Bauamtes im Rathaus, auf Nachfrage erklärt. Noch vor der Haushaltseinbringung für 2021 im Dezember liege der vollständige Kostenplan vor.

Für 2020 sei man bereits, auch von der baulichen Planung her – in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro MTT aus Lüdenscheid – so weit, dass noch in diesem Jahr mit den ersten Teilmaßnahmen begonnen werden könne. Der Fachbereichsleiter sieht bei einem so frühen Start allerdings einige Stolperfallen, sodass er dafür plädiert, lieber im kommenden Jahr „in Ruhe“ die Aufgabe anzugehen. Vor allem müssten die Arbeiten in den Alltag der Sporthalle passen. Man könne Vereine und Schule nicht monatelang aus der Sportstätte aussperren. Deshalb hatte man auch im Vorfeld ein Konzept entwickelt, dass die einzelnen Bauabschnitte nutzerfreundlich machen soll. Dabei befinde man sich auf einer Gratwanderung zwischen Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit des Gesamtvorhabens.

Änderung des Grundrisses

Auf dem Plan stehen für das kommende Jahr unter anderem die Sanierung und stellenweise Umstrukturierung auf Hallenebene, die den Umkleide- und Sanitärbereich sowie einen Lagerraum betreffen, auf dem Plan. Dazu soll auch der Grundriss der Sporthalle geändert werden. Zudem soll im Foyer für die Handballer der SGSH Dragons ein eigener Bereich geschaffen werden. Bereits jetzt lägen auch Ideen für das Glasdach am Eingang vor, doch diese Maßnahme werde zunächst einmal hinter angestellt, da die Mittel einer Haushaltssperre unterliegen, so Ralf Bechtel.

Die Sanierung der Sporthalle Löh ist dringend notwendig. Das wurde bereits bei einem Rundgang Anfang Februar deutlich. Nun gibt es Verzögerungen.

Die vorläufige Planung sieht noch für dieses Jahr 350 000 Euro für die Sanierung der Flure und der Umkleiden vor. In 2021 sollen 250 000 Euro für die Umbauarbeiten im Foyer, 120 000 Euro für den Prallschutz in der Halle und 120 000 Euro für die Fensteranlage sowie weitere 300 000 Euro für die Sanierung der Flure und der Umkleiden ausgegeben werden. In 2022 schlagen dann 250 000 Euro für die Flucht- und Verbindungswege sowie weitere Kostenpunkte für eine mögliche neue Tribüne (250 000 Euro) und einen neuen Hallenboden zu Buche.

Politik entscheidet am Ende

Änderungen am Kostenrahmen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Beseitigung der Schadstoffbelastung ergeben. Derzeit erarbeitet die Verwaltung mit einem Fachbüro ein entsprechendes Konzept. Was letztlich umgesetzt werden kann, dass hänge an der Einscheidung der Politik. Der Fachbereichsleiter: „Am Ende kommt es auf die Gesamtfinanzierung an. Weglassen kann man immer was.“

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