Jahreskalender

Kalender-Neustart nach fast 30 Jahren

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André Trimpop (von links), Manfred Trimpop und Klaus Nelius präsentieren den „Schalksmühler Kalender 2018“, früher UWG-Kalender, der seit dieser Woche erhältlich ist.

Schalksmühle - Seit mittlerweile mehr als 15 Jahren ist Manfred Trimpop für die Gestaltung des UWG-Jahreskalenders mit Motiven aus der Volmegemeinde verantwortlich. Das Produkt der Wählergemeinschaft gibt es sogar schon fast 30 Jahre. Auch für 2018 hat Trimpop wieder einen Jahreskalender erstellt, der sich allerdings stark von allen Modellen der Vorjahre unterscheidet.

So tritt nicht mehr die UWG mit ihrem Namen als Herausgeber auf, sondern der 2018er-Kalender heißt erstmals einfach „Schalksmühler Kalender“. „Mit dem neuen Namen erhoffe ich mir eine Öffnung. Künftig soll sich jeder Schalksmühler eingeladen fühlen, mir schöne Motive für die Jahreskalender zur Verfügung zu stellen“, erklärt Trimpop. 

Zuletzt hatte hauptsächlich Trimpop die Fotos für die Kalender mit Unterstützung einiger Personen aus der Wählergemeinschaft geschossen. „Nach jetzt 17 Kalendern unter meiner Regie gehen einem alleine aber langsam die Motive aus. Ich wollte das Kalenderprojekt aber nicht einfach auslaufen lassen, weil viele Schalksmühler jedes Jahr nach diesem Produkt fragen. Deshalb haben wir uns entschieden, neue Wege zu gehen“, sagt Trimpop. 

So rückt der Herausgeber künftig auch davon ab, immer möglichst alle Ortslagen der Volmegemeinde in jedem Jahreskalender abbilden zu wollen. „Wir setzen jetzt auch auf klassische Kalendermotive. Wer also ein schönes Schmuckbild macht, kann damit auch einen Platz im ,Schalksmühler Kalender’ finden“, erklärt Trimpop. 

Termine sind bereits eingetragen 

Eine weitere Neuerung: Wichtige Termine der Gemeinde sowie von Schalksmühler Vereinen und Institutionen sind bereits im Kalendarium eingetragen. „Das ist für dieses Jahr mal ein Versuch, bei dem wir abwarten, wie er ankommt. Bei entsprechender Resonanz können wir uns vorstellen, diesen Service in den Folgejahren weiter auszubauen“, sagt Klaus Nelius, Vorsitzender der UWG Schalksmühle.

Die Wählergemeinschaft unterstützt Trimpop im Hintergrund auch weiterhin bei dem Kalenderprojekt und hält zudem an einer weiteren Tradition fest: „Mit dem Erlös aus den Kalenderverkäufen wurde immer das UWG-Märchenspiel mitfinanziert, was jährlich in der Adventszeit stattfindet. Daran wird sich nichts ändern“, verspricht Nelius.

Für 10 Euro erhältlich

Zu einem Stückpreis von 10 Euro ist der Kalender ab sofort bei verschiedenen Verkaufsstellen im Gemeindegebiet erhältlich. „Dieser Kalender ist mit seinen Motiven eine Werbung für Schalksmühle. Deshalb findet er hoffentlich viele Abnehmer. Wir beginnen mit dem Verkauf bewusst deutlich eher als in den Vorjahren, um zu schauen, wie das neue Konzept ankommt“, sagt Trimpop.

Die Idee des UWG-Kalenders geht zurück auf Reiner Rutenbeck, der Weihnachten 1987 als Fraktionsvorsitzender der UWG dem damaligen Bürgermeister Conny Mühlen als Geschenk einen selbstgestalteten Kalender mit alten und neuen Fotos von Schalksmühle übergab. „Er gefiel seiner Frau und ihm so gut, dass wir uns einigten, den Kalender für 1988 drucken zu lassen und als UWG-Kalender den Schalksmühler Bürgern anzubieten“, schreibt Rutenbeck in der 2018er-Ausgabe zur Geschichte des „Schalksmühler Kalenders“. 

Trimpop ist seit 2002 verantwortlich 

Die Idee kam gut an. Bürger, aber auch Unternehmen nehmen Exemplare des Kalenders ab. Zudem erwarb die Gemeinde Kalender und verschickte sie zu Weihnachten an Schalksmühler, die in alle Welt ausgewandert waren. Bis 2001 gestaltete Rutenbeck den Kalender und lieferte auch die meisten Fotos. Ab 2002 übernahm Manfred Trimpop diese Aufgabe und führt diese weiterhin fort. Bei den Fotomotiven für die 2018er-Ausgabe erhielt er Unterstützung durch seine Frau Karin, Ortwin Schmidt, Eva Fischer, Klaus Nelius und André Trimpop.

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