Feuerwehr-Jugend sammelt Geld und Bäume

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Schalksmühle - Bei Temperaturen um Null Grad Celsius und winterlichen Bedingungen sammelte die Freiwillige Feuerwehr am Samstag zur Unterstützung der Jugendfeuerwehr die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.

Nach dem heftigen Schneefall am Freitag hatten die Helfer allerorts mit der weißen Pracht ihre liebe Mühe. Glücklicherweise blieb es wenigstens während des Einsatzes trocken. Wie Pressesprecher Marc Fürst erklärte, waren alle Löschgruppen im Einsatz, um die Weihnachtsbaumsammlung – vor Jahrzehnten begonnen und seither lieb gewonnene Tradition – durchzuführen.

Rund 55 Freiwillige aus Schalksmühle, Dahlerbrück, Hülscheid-Heedfeld und Winkeln halfen mit, Straße für Straße abzufahren und die abgeschmückten Weihnachtsbäume, die pünktlich um 8 Uhr am Straßenrand lagen, zum Abtransport auf die Ladefläche von Lastwagen oder Anhängern zu hieven. Mehrere Stunden waren die Helfer vom frühen Morgen an unterwegs, um die Bäume, die in vielen Haushalten bis zum 6. Januar (Heilige Drei Könige) weihnachtliches Flair verbreiten, einzusammeln. Hand in Hand, schnell und geübt wie bei einem Einsatz, arbeiteten sich die Gruppen durch die Ortsteile. Trotz Schnee ging die Sammlung zügig und problemlos vonstatten.

Wie in den Vorjahren stellten heimische Bauern und Unternehmen – darunter die Firma Manz und die Firma Peter Wurm – der Freiwilligen Feuerwehr Traktoren, Anhänger und Lastwagen unentgeltlich für die Sammlung zur Verfügung. Ein gemeinsames Frühstück im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße stärkte im Vorfeld für den winterlichen Einsatz, der allen Beteiligten trotz Schnee und Kälte sichtlich Spaß machte. „Wir machen das immer gern“, betonte Marc Fürst.

Zeitgleich mit den Sammelgruppen ging die Jugendfeuerwehr am Samstag und Sonntag von Haus zu Haus, um Spenden für die Entsorgung der Bäume zu erbitten. Die Einteilung der Gruppen nahm Gemeindejugendfeuerwehrwart Andre Poth im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße vor. Betreuer brachten die Jugendlichen zu ihren Einsatzorten. Mit Spendenboxen ausgestattet, machten insgesamt 19 Jugendliche zwischen zwölf und siebzehn Jahren – unschwer an ihren blauen Uniformen mit orangefarbenen Schulterstücken und dem Abzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr zu erkennen – bei der Sammlung, die auch ihrer eigenen Ausbildung zugute kommt, mit.

Eingesetzt werden soll das gesammelte Geld laut Andre Poth unter anderem für ein Jugendfeuerwehr-Zelt. Auch einheitliche T-Shirts sollen angeschafft werden. An Gerätschaften stehen Strahlrohre und wasserführende Armaturen für das Fahrzeug auf der Wunschliste der Jugendfeuerwehr. Verwendung finden die ausrangierten Bäume wie in jedem Jahr bei den Osterfeuern in der Gemeinde. Verschiedene Sammelstellen fuhr die Wehr an, wo an Ostern das Brauchtum gepflegt werden soll.

Nach getaner Arbeit versammelten sich alle Helfer im Gerätehaus der Löschgruppe Hülscheid in der Spormecke, wo es ein Mittagessen zum Aufwärmen gab. Danach ging es über zum gemütlichen Teil.

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