Junge Menschen unterstützen

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Sebastian Psotta aus Altena absolvierte im Jugendzentrum Wansbeckplatz ein Freiwilliges Soziales Jahr. In dieser Zeit war er für Hausmeisterarbeiten zuständig und unterstützte die Betreuer.

Schalksmühle - Ob als Hausmeister, Thekenkraft oder als Unterstützer bei der Betreuung der Jugendlichen und Kinder – im Rahmen seines einjährigen Bundesfreiwilligendienstes im Jugendzentrum Wansbeckplatz bekam der Altenaer Sebastian Psotta Einblicke in verschiedene Bereiche des Zentrums. Gestern war nach 365 Tagen nun sein letzter Arbeitstag.

Zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Jugendzentrum kam Psotta durch den persönlichen Kontakt zu Zentrumsbetreuer Tobias Scheiblich. Nach seinem Abitur fand Psotta zunächst keine Arbeitsstelle. „Und bevor ich wieder nichts mache, dachte ich, dass ein FSJ eine sinnvolle Beschäftigung ist“, erzählt der heute 22-Jährige.

Im Jugendzentrum wurde er besonders von den älteren Jugendlichen schnell angenommen. Für sie und die anderen Kinder hatte der junge Mann während seiner Tätigkeit im Zentrum immer ein offenes Ohr, auch wenn sein Arbeitsschwerpunkt eher auf den Hausmeistertätigkeiten lag. So war Psotta für die Umlage des Zentrums, für Botengänge oder auch Reparaturen zuständig. Doch auch in der Betreuung der Kinder und Jugendlichen konnte er sich zum Teil einbringen. So unterstützte er im vergangenen Jahr das Betreuer-Team bei der Jungen-Tour nach Grömitz.

Für seine Tätigkeit als Bundesfreiwilligendienstler erhielt der 22-Jährige pro Monat ein Taschengeld in Höhe von 300 Euro und die Erstattung des Spritgeldes.

Die Arbeit mit den jungen Leuten hat Sebastian Psotta so viel Spaß bereitet, dass er sich nun nach dem Ende des FSJ für einen Studienplatz im Bereich Soziale Arbeit bewirbt. Jungen Menschen bei ihrem Weg zu unterstützen, reizt ihn. „Wenn das nicht klappt, würde ich gerne eine Ausbildung im Bereich Medien machen.“

Doch auch wenn sein FSJ nun zuende ist, so ganz von den Jugendlichen verabschieden muss er sich nicht. Denn auch in diesem Jahr begleitet er die vom Zentrum angebotenen Jungen-Tour und fährt als Betreuer mit. „Und mit dem ein oder anderen Jugendlichen werde ich auch weiterhin Kontakt halten“, sagt Psotta.

Einen Nachfolger für Psotta gibt es im Zentrum zunächst nicht, da die Planstelle gestrichen wurde.

Von Alisa Kannapin

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