Personell umgeplant

Das ist „die Neue“ im Schalksmühler Jugendzentrum

Julia Liedtke ist seit dem 1. Mai die neue stellvertretende Leiterin im Schalksmühler Jugendzentrum.
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Julia Liedtke ist seit dem 1. Mai die neue stellvertretende Leiterin im Schalksmühler Jugendzentrum. Sie freut sich schon auf die Arbeit mit den Kindern, denn derzeit ist wegen Corona so gut wie kaum etwas möglich.

Seit dem 1. Mai gibt es ein neues Gesicht im Schalksmühler Jugendzentrum. Julia Liedtke ist die neue stellvertretende Leiterin der Einrichtung. Bisher hat sie jedoch kaum jemand zu Gesicht bekommen. Schuld daran sind die strengen Corona-Schutzmaßnahmen, die für ein stark eingeschränktes Angebot im Jugendzentrum sorgen.

Schalksmühle - Eigentlich war Werkstudent Felix Uellenberg für den Posten der stellvertretenden Leitung vorgesehen. „Der hat sich aber anders orientiert“, bedauert Jugendzentrumsleiterin Kerstin Busse die Entscheidung ihres Kollegen, dem Jugendzentrum den Rücken zu kehren. Mit Julia Liedtke hat sie jedoch einen passenden Ersatz für die verantwortungsvolle Arbeit gefunden, „obwohl sie einen schwierigen Einstieg hat, weil wir momentan ja nicht geöffnet haben“.

Die neue Sozialarbeiterin mit Bachelor-Abschluss ist jedoch bereits jetzt sehr fleißig und arbeitet sich zumindest schon einmal in die Theorie ihrer künftigen Aufgaben ein. „Ich freue mich schon auf die Arbeit mit den Kindern“, blickt Julia Liedtke nach vorne. Die Aktion „Gruß aus dem Juz“ leitet sie bereits seit einiger Zeit. „Jeden Donnerstag ab zwölf Uhr verschenken wir Päckchen mit Bastelangeboten und Spielideen zwischen Floraloca und dem Eiscafé Valentina am Rathausplatz“. Besonders die jüngeren Schalksmühler freuen sich über das Angebot. Jeden Donnerstag werden rund 30 Päckchen verteilt.

Solche Aktionen sind gerade in dieser Zeit wichtig. „Dadurch bleibt der Kontakt zwischen dem Jugendzentrum und den Kindern bestehen“, erklärt die neue Mitarbeiterin. Bunte Bilder, gemalt von den Empfängern der verteilten Pakete, werden immer wieder mal im Jugendzentrum abgegeben als kleines Dankeschön für die Präsente.

Planungen für die Sommerferien laufen auf Hochtouren

Der gewohnte Kontakt durch regelmäßige Veranstaltungen bleibt jedoch weiterhin aus. Trotzdem ist Julia Liedtke täglich von 11 bis 19 Uhr im Jugendzentrum. „Ich erarbeite schon mal den Ablauf für den Kinderspaß in den Ferien und frage Kerstin Löcher in den Bauch“, lacht sie. Die Aktionen für die Sommerferien werden schon jetzt geplant. Ob sie wirklich stattfinden können, weiß natürlich noch niemand. Die Juz-Leiterinnen sind jedoch optimistisch. „Es gibt dazu noch keine Infos vom Land. Wir hoffen aber darauf“, bleibt Kerstin Busse optimistisch.

Ihre neue Kollegin hat keine befristete Anstellung, sondern soll der Einrichtung langfristig erhalten bleiben. Das kommt der Hagenerin auch entgegen und sie nimmt gerne die längere Anfahrt aus der benachbarten Stadt in Kauf. „Ich komme aus einem kleinen Dorf in Hagen, ähnlich wie Schalksmühle“, sagt die 23-Jährige. „Ich habe da meine Familie und werde wohl auch da bleiben. Irgendwann werden auch die Baustellen auf der A 45 wieder weg sein, dann bin ich in 20 Minuten hier“.

Hoffnung auf schnelles Kennenlernen der Gäste

Wenn bald wieder der Besuch des Schalksmühler Jugendzentrums möglich ist, kann Julia Liedtke endlich ihre theoretischen Erfahrungen in die Praxis umsetzen. „Wir haben schon alles vorbereitet und können dann ganz spontan agieren“, sagt sie. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen warten darauf, dass sie sich endlich wieder im Jugendzentrum zum Kickern oder Quatschen treffen können. Auch die neue Mitarbeiterin freut sich bereits, sie alle kennenzulernen.

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