Neues Gesicht im Jugendzentrum

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Ein starkes Team bilden die neue Mitarbeiterin des Jugendzentrums Schalksmühle Jennifer Dietrich (rechts), Kerstin Busse und Bundesfreiwilligendienstler Marian Neuhaus.

Schalksmühle - Ein neues Gesicht im Schalksmühler Jugendzentrum: Jennifer Dietrich hat Anfang des Monats die offene Stelle angetreten.

Die Gemeinde hatte, nachdem klar wurde, dass Sozialarbeiter Arne Elsbernd die Einrichtung zum Ende des vergangenen Jahres verlassen wird, den Posten neu ausschreiben müssen. „Wir sind glücklich, eine passende Kandidatin gefunden zu haben“, sagt Nektarios Stefanidis, Sachbereichsleiter für Bildung, Kultur und Sport. 

Der Märkische Kreis als Fachaufsicht fordert in seiner Konzeption zur offenen Kinder- und Jugendarbeit ausdrücklich den Einsatz von Fachkräften. Mit der 26-jährigen Dahlerbrückerin sei nun die Position entsprechend besetzt worden. Nektarios Stefanidis bleibt aufseiten der Verwaltung weiterhin verantwortlich für das Jugendzentrum. Auch Kerstin Busse ist weiterhin Ansprechpartnerin vor Ort. 

Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit 

Jennifer Dietrich hat Soziale Arbeit und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Dortmund studiert. Ihr Themenschwerpunkt liegt nach eigenen Angaben in der Kinder- und Jugendarbeit. „Während des Studiums habe ich im Bereich Jugend aktiv gearbeitet. Nach der Uni habe ich mich um Migranten und Flüchtlinge gekümmert. Dabei habe ich mit unbegleiteten Minderjährigen in Wohngruppen gearbeitet. Dabei habe ich ihnen bei der Integration geholfen.“ 

Nach zahlreichen Stationen hat sich die pädagogische Fachkraft für eine Anstellung in ihrer Heimatstadt entschieden, um wohnortnah zu arbeiten. „Ich wollte mich aber auch beruflich verändern. Die Arbeit vorher hat mir Spaß gemacht. Aber ich war sehr eingeschränkt. Ich möchte mich kreativ weiterentwickeln.“ 

Der Neuanfang im Jugendzentrum sei eine positive Umstellung. Die Sprachbarriere falle weg. Zudem sei es eine andere Form der Arbeit. Doch die Beschäftigung mit Jugendlichen ist für Jennifer Dietrich nicht neu. Seit dem 7. Januar ist sie nun im Jugendzentrum aktiv. Sie habe sich bereits gut eingefunden und möchte erst einmal die Bindungsarbeit zu den Besuchern in den Vordergrund stellen. „Ich könnte viele tolle Projekte erarbeiten, aber ohne die entsprechende Bindung wird es kaum Resonanz geben.“ Neue Gesichter seien immer eine Herausforderung, doch die Jugendlichen gewöhnen sich schnell an sie, ergänzt Nektarios Stefanidis. 

Die Stelle in der Jugendeinrichtung am Wansbeckplatz sei unbefristet angelegt, damit sich die Jugendlichen nicht immer wieder auf neue Personen einstellen müssen.

Aufruf Für das Jugendzentrum wird zum 1. Mai ein neuer Bundesfreiwilligendienstler gesucht. Bewerbungen an kontakt@jz-sm.de. Infos unter Tel. 0 23 55/25 75.

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