Bundestagswahl

Briefwahl-Rekord in Schalksmühle

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2866 Wähler haben bereits die Briefwahl beantragt.

Schalksmühle - Neuer Briefwahlrekord für Schalksmühle: Kurz vor der Bundestagswahl haben bereits 2866 Wähler die Briefwahl beantragt – also mehr als jeder Dritte der insgesamt 8282 Wahlberechtigten und damit so viele wie noch nie bei einer Wahl in Schalksmühle.

Diese Zahl nannte am Freitag Wahlleiter Reinhard Voss auf Anfrage. Bei der vergangenen Bundestagswahl 2013 hatten 2600 Schalksmühler ihre Kreuzchen bereits im Vorfeld gesetzt. „Die Briefwahl wird immer mehr“, sagt Voss. 

Wie schon bei der Landtagswahl im Mai hat die Gemeinde deshalb wieder vier Briefwahlbezirke gebildet, in denen die Stimmen am Sonntag ab 18 Uhr ausgezählt werden. 

Diejenigen, die nicht per Brief gewählt haben, müssen am Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr in eines der zehn Wahllokale. Gegenüber der Landtagswahl gibt es dabei zwei Veränderungen: In Dahlerbrück wird nicht mehr im Gebäude der Firma Elektrotechnik Quenzel gewählt, sondern im Feuerwehrgerätehaus In der Lieth, dazu befinden sich beide Wahllokale im Schulzentrum Löh im Pädagogischen Zentrum, das wegen der Bauarbeiten an der Primusschule nur über die Straße „Im Schlah“ zu erreichen ist. 

Die weiteren Wahllokale sind: Begegnungszentrum Westfälischer Hof (Hälverstraße 23), Jugendzentrum (Wansbeckplatz 1), Bürgerbüro im Rathaus (Rathausplatz1), Kita Dahlerbrück (Im Dahl 18-20), Grundschule Spormecke (Spormecke 4), Gemeindehaus Heedfeld (Sterbecker Straße 2), Feuerwehrgerätehaus Winkeln (Winkeln 41). Die Zugehörigkeit jedes Wahlberechtigten ist auf der Wahlbenachrichtigung vermerkt.

„Vorbereitet ist alles für die Wahl“, sagt Voss. Am Freitag wurden die Wahlurnen in die Wahllokale gebracht, heute kommen die Wahlvorsteher der zehn Lokale zu einer Schulung im Rathaus zusammen. „Insgesamt werden am Sonntag 87 Wahlhelfer im Einsatz sein“, sagt Voss.

Abgabefrist endet um 18 Uhr am Sonntag

Wer seine ausgefüllten Briefwahlunterlagen noch nicht wieder im Rathaus abgegeben hat, kann dies noch bis Sonntagabend, 18 Uhr, tun. „Auf postalischem Wege ist jetzt allerdings nicht mehr gewährleistet, dass der Brief auch rechtzeitig ankommt, besser wäre es, den Brief direkt in unserem Hausbriefkasten im Rathaus, der sich neben dem Haupteingang befindet, einzuwerfen“, erklärt Wahlleiter Reinhard Voss. Letztmalig vor der Auszählung der Stimmen wird der Kasten am Sonntag um 18 Uhr geleert. „Briefe mit Stimmzetteln, die danach noch eingehen, können wir nicht mehr berücksichtigen“, erklärt Voss.

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