Heimat- und Geschichtsverein katalogisiert historische Exponate

Sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Archiv des Heimatvereins (von links): Hartmut Niggemann, Hans Spenner, Bernardine Holthaus, Marlies Scholz, Gerd Gebhardt und Reiner Rutenbeck. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Da steht sie, fein verpackt in Pappkartons und Ordnern: die Geschichte Schalksmühles. Fotos, Bücher, Dokumente und Exponate aus den vergangenen Jahrhunderten. In den Räumen des Heimat- und Geschichtsvereins im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße werden Woche für Woche die „alten Schätze“ erfasst und katalogisiert.

„Wir halten hier die Geschichte unseres Ortes fest“, sagt Hans Spenner. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins ist regelmäßig bei den Donnerstagstreffen an der Volmestraße. Unter der Leitung von Bernardine Holthaus findet die Archivierung statt. „Wir sind immer auf der Suche nach Fotos, Bücher und Ähnlichem“, erklärt Holthaus. Während zum Beispiel Marlies Scholz damit beschäftigt ist, Karteikarten auf einer alten Adler-Schreibmaschine zu tippen, arbeiten Reiner Rutenbeck und Hartmut Niggemann am Laptop – sie sind für den Part des Foto- und Geschichtsdaten-Archives zuständig. Der langjährige Vorsitzende Gerd Gebhardt widmet sich unterdessen dem Zeitungsarchiv sowie kommenden Ausstellungen. In den Jahren hat der Heimatverein rund 4000 Fotos und 1400 Bände mit Chroniken, Heimatliteratur und Ähnlichem erfasst.

Im vergangenen Jahr mussten alle Utensilien zusammengepackt und umverlagert werden. „Wegen der Arbeiten am Steilhang ist unser Archiv gesperrt worden“, erklärt Spenner. Für rund ein Jahr zogen sie vom hinteren in den vorderen (zur Volmestraße gelegenen) Teil des Gebäudes.

Dort haben die Heimatforscher ihre Arbeit fortgesetzt. Spenner: „Das war die richtige Entscheidung: Wenn wir damals für die Zeit pausiert hätten, hätten wir heute einen Stau an Aufgaben, die wir nur schwer abarbeiten könnten.“

Nach dem Abschluss der Baustelle ist der Verein nun wieder in den Räumen aktiv. Rund 220 Quadratmeter stehen dort zur Verfügung. Für die Fotos, Bände und Exponate wie alte Schreibmaschinen und Co. – „wir sind dankbar, dass uns die Gemeinde diese tollen Räume zur Verfügung stellt“, sagt Gerd Gebhardt. ▪ mc

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