Jahresfest: „Kein CVJM ohne ehrenamtliche Mitarbeiter“

Die Besucher des CVJM-Festes konnten sich bei Kuchen und Torte stärken.

Schalksmühle -  Drei Grundsätze haben die CVJM-Jungscharen in aller Welt: Gemeinschaft erfahren, Abenteuer erleben und Glauben entdecken. Nachdem die Jungmännervereine schon Mitte des 19. Jahrhunderts und CVJM-Gruppen für Knaben 1880 gegründet worden waren, folgten die Jungschargruppen für Kinder erst vor 100 Jahren.

Als Gründungsdatum gilt der 25. Februar 1915 – ein Anlass für Jungscharen in ganz Deutschland, dieses Jubiläum 100 Jahre später zu feiern. Mit dabei im Reigen der Gratulanten in eigener Sache war der erhebliche jüngere CVJM Hülscheid-Heedfeld. Im Rahmen seines Jahresfestes konnten Jungschar-Leiterin Annika Weiland und Josefine Patti weitere ehrenamtliche Helfer begrüßen und ihnen für ihre Arbeit danken.

„Kein CVJM ohne ehrenamtliche Mitarbeiter“, lautete die Ansage, dass ohne den Einsatz der Freiwilligen nichts ginge. „Danke an ganz viele Helfer“. Zwischen acht und 16 Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren kommen jede Woche in die gemischte Jungschargruppe. Sie gehören zu der stattlichen Zahl von 61000 Kindern, die sich jede Woche in Jungschar-Gruppen quer durch die Republik treffen.

Ein besonderer Dank ging an Gerhard Fenner, der vor 38 Jahren durch seinen Einsatz die Gründung der Jungschar des CVJM Hülscheid-Heedfeld möglich gemacht hatte. Damals habe der CVJM von Heedfeld aus ein großes Einzugsgebiet gehabt, erinnert sich Gerhard Fenner. „Wir haben mit dem Bulli die Kinder bis Rölvede eingesammelt.“ Gerhard Fenner leitet heute noch die Gruppe „Fünf nach Acht“ einen Gesprächskreis der etwas älter gewordenen jungen Menschen.

Schon immer war der CVJM offen auch für jene, die die christliche Botschaft auch nach ihrem Erwachsenwerden im Rahmen dieser Organisation leben und weitergeben wollten. „Das, was ich geworden bin, bin ich größtenteils durch den CVJM geworden“, beschreibt Gerhard Fenner die Bedeutung des Vereins für ihn selbst. Und er erklärt die Ursprünge des CVJM: Im 19. Jahrhundert sollten jene jungen Männer, die nicht mehr wie ihre Altvorderen auf der Scholle ihrer Väter wirtschafteten in den Großstädten nicht unter die Räder kommen. Harte Fabrikarbeit förderte den Alkoholkonsum – eine große Gefahr, der auf allen Ebenen begegnet werden sollte: Leib, Seele und Geist symbolisieren die drei Ecken des CVJM-Symbols.

Für die Leiber der Gäste des Jahresfestes gab es im Gemeindehaus Heedfeld ein bestens gefülltes Kuchen- und Tortenbüffet, auf dem die Marzipantorte besonders auffiel: Wer ein Stück davon aß, verinnerlichte ein Bruchstück eines weiteren CVJM-Symbols aus Kreuz, Anker und Kreis. Auf die Stärkung folgten harte Anforderungen: In einem Suchspiel mussten die Jungscharler das Gelände des Gemeindehauses durchstreifen und Aufgaben lösen. Am Ende des Spiels lockten kleine Preise. An einem Stand stellte der alternative Weltladen seine Produkte vor, und eine große Infotafel stellte das Partnerschaftsprojekt mit dem CVJM in Ghana vor.

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