„Mensch ist das wichtigste Kapital in der Feuerwehr“

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Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt (2. von links) sowie Einheitsführer Jörg Volkmer (hinten, 2. von links) zeichneten die Lehrgangsteilnehmer für ihre erfolgreiche Teilnahme sowie die Beförderten der Löschgruppe Dahlerbrück aus. Mit dabei Frank Schnepper (2. von rechts), der für sein 25. Dienstjubiläum geehrt wurde. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Gute Nachricht für die Feuerwehr Dahlerbrück: Bürgermeister Jörg Schönenberg sagte am Freitagabend beim Jahresappell, dass die notwendigen Umbaumaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus In der Lieth im Haushalt für 2014 veranschlagt seien.

28 aktive Feuerwehrleute zählt die Einheit Dahlerbrück aktuell. Zum Jahresappell gab es die Zahlen und Fakten der Freiwilligen Feuerwehr im Gerätehaus In der Lieth. Die geleisteten Stunden steigerten sich pro freiwilligem Helfer im Vergleich zum Vorjahr: Insgesamt 244 Stunden brachten die engagierten Mitglieder durchschnittlich für ihr Ehrenamt auf.

51 Einsätze mit 719 Stunden wurden von Rainer Lückmann, stellvertretender Löschgruppenführer, aufgezählt. Davon einige besonders unerfreuliche – auch für die Einsatzkräfte – wie die Löschung eines Wohnungsbrandes mit einem Todesopfer. Rauchmelder hätten das verhindern können, wie er betonte. Die Löschgruppe rückte im vergangenen Jahr zu zwölf Bränden aus. Ebenso unerfreulich war die Nacht mit etlichen Container-, Mülltonnen-, sowie einem Autobrand.

Insgesamt leistete die Einheit 6100 Gesamtstunden ab.

Für beste Kondition für den Einsatzfall gab es wieder etliche Trainingsstunden. Vier Mitglieder legten das Sportabzeichen ab. Löschgruppenführer Jörg Volkmer bewertete das Sommerfest als gelungen, kündigte aber an, dass es in diesem Jahr Änderungen geben soll. Das zehnjährige Bestehen der freundschaftlichen Kontakte nach Förolach in Österreich soll beim diesjährigen Besuch entsprechend gefeiert werden, so Volkmer.

Bürgermeister Jörg Schönenberg dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr überdurchschnittliches Engagement und teilte mit: Der Feuerwehretat ist im Gegensatz zu manch anderen Posten im Gemeindehaushalt nicht gekürzt worden. Die notwendigen Umbaumaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus In der Lieth seien im Haushalt für 2014 veranschlagt. Er sprach seinen Dank an etliche Unternehmen der Gemeinde überhaupt für ihre hervorragende Unterstützung der Feuerwehrarbeit aus. Der Gemeindechef bat die Einheit um Unterstützung beim autofreien Sonntag am 23. Juni. Weiterhin stellte er sich hinter die Idee, Mitgliedern der Jugendfeuerwehr einen jährlichen Zuschuss zum Führerschein zu gewähren. Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt informierte über die Zahlen der insgesamt 134 Feuerwehrleute in Schalksmühle. Er appellierte an alle Arbeitgeber, die Arbeit der Feuerwehrleute mehr zu unterstützen; sogar besonders Feuerwehrleute einzustellen. „Die Kameraden müssen sich in ihrer Einheit zu Hause fühlen“, so Coordt. „Nur dadurch können wir sicherstellen, dass seit zehn Jahren die Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde mit gleicher Stärke zur Verfügung steht.“ Gerade darum sei die Aufrechterhaltung von einzelnen Standorten äußerst wichtig. Denn die Feuerwehrleute seien das wichtigste Kapital in der Feuerwehr, so Coordt.

Für seine 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Frank Schnepper das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. Dieter Coordt und Jörg Schönenberg überreichten Schnepper die Urkunde und das Abzeichen.

Befördert wurden Markus Lenz sowie Anatoli Rutkowski zum Oberfeuerwehrmann. Robin Kleinschmidt erhielt die Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann. Christian Breddermann sowie Marc Schäfer wurden für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs „Technische Hilfe“ beglückwünscht. Anatoli Rutkowski und Robin Schäfer für den Sprechfunkerlehrgang. Michael Senftler hat mit Rutkowski außerdem noch den Atemschutzgerätelehrgang sowie ein Seminar für Wärmegewöhnung erfolgreich absolviert. Marc Schäfer belegte weiterhin ein Seminar für Technische Hilfe LKW. Thomas Heidfeldt schloss erfolgreich ein Seminar für Führungskräfte ab. ▪ jori

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