161 Einsätze für Feuerwehr Schalksmühle im vergangenen Jahr

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Die Feuerwehr Schalksmühle kam am Freitag im Gerätehaus an der Volmestraße zum Jahresappell zusammen.

Schalksmühle - Einen erfreulichen Zuwachs von zwei Kameraden verkündete die Feuerwehr Schalksmühle im Rahmen ihres Jahresappells am Freitag. „Somit konnten wir eine Personalstärke von 32 Feuerwehrmännern in der Einsatzabteilung zuzüglich fünf Mitgliedern in der Ehrenabteilung zum 31. Dezember 2018 vorweisen“, erklärte Dirk Thomas Hauck, Löschgruppenführer der Löschgruppe Schalksmühle, im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße.

Einsatztechnisch sei 2018 für die Löschgruppe ein eher durchschnittliches Jahr gewesen. „Die 64 dokumentierten Einsätze im letzten Jahr verteilen sich auf 16 Brandeinsätze, 32 technische Hilfeleistungen, sieben ABC- sowie neun sonstige Einsätze“, so der Löschgruppenführer.

Insgesamt sei damit die Anzahl der Einsätze um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Über die normale Ausbildungs- und Einsatztätigkeit, die Fahrzeug-, Geräte-, Gerätehaus- und Umlagenpflege hinaus habe es 2018 wieder zahlreiche zusätzliche Aktivitäten gegeben, zum Beispiel die Weihnachtsbaumaktion, Kinderkarneval, der Kreisleistungsnachweis in Halver, an dem die Einheit mit zwei Staffeln erfolgreich teilnahm, und vieles mehr. Auch habe es zahlreiche Aktivitäten mit umliegenden Schulen und Kindergärten gegeben.

Angesichts der umfangreichen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr betonte Hauck, dass deren ehrenamtliche Arbeit längst nicht mehr als reines Hobby oder Freizeitvergnügen anzusehen sei. „Insbesondere die Tatsache, dass Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Tätigkeiten vermehrt angefeindet, beschimpft oder gar tätlich angegriffen werden, überschreitet zumutbare Grenzen“, stellte der Löschgruppenführer klar.

Löschgruppenführer Dirk Thomas Hauck verwies auf zunehmende Anfeindungen gegen Einsatzkräfte.

Des Weiteren führe die Freiwillige Feuerwehr viele als selbstverständlich erachtete Tätigkeiten aus, die die Dienstpflichten eines freiwilligen Feuerwehrmannes bei weitem übersteigen. „Es ist daher erforderlich, im Kreise der Träger und Entscheider darüber nachzudenken, wie man das Konstrukt Freiwillige Feuerwehr zukünftig aufrechterhalten und die Ehrenamtler weiter motivieren kann“, sagte Hauck. Die bestehenden Traditionskonstrukte als Basis für das Modell Freiwillige Feuerwehr müssten hinterfragt und angepasst werden.

Bürgermeister Jörg Schönenberg betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde Schalksmühle einen besonderen Stellenwert habe. Auch er habe verstanden, dass die Probleme für die Ehrenamtlichen vielschichtiger geworden seien und die Öffentlichkeit dünnhäutiger bei bestimmten notwendigen Aktionen und Einsätzen der Feuerwehr. Darüber hinaus sprach sich Schönenberg dafür aus, die Kleiderordnung der Freiwilligen Feuerwehr wieder zu zentralisieren und die Jugendfeuerwehr verstärkt voran zu bringen, um den Nachwuchs für das Ehrenamt zu begeistern.

Schließlich verlas auch Gemeindebrandmeister Dirk Kersenbrock seinen Bericht für die gesamte Freiwillige Feuerwehr in Schalksmühle. Insgesamt seien im Jahr 2018 in der Gemeinde 161 Einsätze mit 4689 Einsatzstunden geleistet worden. In der Jugendfeuerwehr seien derzeit 23 Jugendliche aktiv, die 3908 Dienststunden leisteten.

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