Nach jahrelangem Minus - Friedhof Wippekühl schreibt wieder schwarze Zahlen

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Die Gemeinde Schalksmühle listet im Jahresabschluss 2019 für den Friedhof Wippekühl auch die unterschiedlichen Begräbnisformen auf.

Schalksmühle  - Die Verwaltung der Gemeinde Schalksmühle schreibt in Sachen Gebührenhaushalt des kommunalen Friedhofs Wippekühl wieder schwarze Zahlen.

Am Montag wird sie den Jahresabschluss 2019 den Mitgliedern des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen und Umwelt vorlegen. Das Zahlenwerk weist ein positives Jahresergebnis auf. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. 

Der entsprechenden Vorlage zu der Sitzung ist zu entnehmen, dass die saldierten Einnahmen, also die Differenz zwischen der Soll- und der Haben-Seite, und Ausgaben einen Überschuss in Höhe von 18 066,73 Euro ausweisen. Unter Berücksichtigung des Fehlbeleges aus Vorjahren in Höhe von 13 741,89 Euro ergebe sich ein Ergebnis von 4 324,84 Euro – eine deutliche Verbesserung, wie etwa der Blick in die Jahresabschlüsse von 2012 bis 2018 zeigt. In diesem Zeitraum schrieb die Verwaltung durchgehend rote Zahlen. 

Das höchste Negativ-Ergebnis lag 2014 bei 32 211,73 Euro. Den höchsten Überschuss erzielte die Gemeinde weit vorher – im Jahr 2006 mit einem Betrag von 20 618,21 Euro. Die Erklärung der Verwaltung für das Plus im Jahr 2019: Der Überschuss resultiere aus einer über dem kalkulierten Durchschnitt liegenden Anzahl an Bestattungen. 

77 Begräbnisse im vergangenen Jahr

Insgesamt fanden im zurückliegenden Jahr 77 Begräbnisse mit unterschiedlichen Bestattungsformen (" siehe Diagramm) auf dem Friedhof statt. Dabei ließen sich 28 Menschen in einem Sarg und 49 in einer Urne bestatten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr neun Verstorbene in einem Erdgemeinschaftsfeld beerdigt, 13 in einem sogenannten Wahlgrab zweistellig. 

Bei den Feuerbestattungen wurde 22-mal ein Begräbnis in einem Urnengemeinschaftsfeld gewählt. Elf Menschen ließen sich in einem sogenannten „Urnenwahlgrab zweistellig“ bestatten. Der Ausschuss wird die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis nehmen. Eine Beschlussempfehlung ist nicht erforderlich.

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