37 Frauen bilden den harten Kern

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Ein Leitungsteam mit vielen Ideen: Elke Schinkel (links) und Gertraud Anders.

Schalksmühle - Die Idee, einen Frauennachmittagstreff an der Kreuzkirche am Mathagen zu gründen, hatten einst Pfarrer Wilfried König und seine Ehefrau Erika. Zum ersten Treffen vor 25 Jahren erschienen auf Anhieb 60 Frauen. Sechs von ihnen sind bis heute dabei.

Im Beisein von Pfarrer Torsten Beckmann, der das Jubiläumstreffen der Frauen mit einer Andacht über Jesaja 9 und die alttestamentarische Ankündigung der Geburt Jesu eröffnete, feierte der Kreis am Montag sein 25-jähriges Bestehen. Verbunden war der runde Geburtstag mit einer Weihnachtsfeier zum Thema „Früher war mehr Lametta“. 

Wie Elke Schinkel, die den Kreis gemeinsam mit Gertraud Anders leitet, auf Nachfrage erläuterte, bilden heute 37 Frauen den harten Kern der offenen, aufgeschlossenen Gruppe. „Das ist immer noch eine schöne Zahl“, zeigte sie sich mit der Resonanz sichtlich zufrieden. 

Elke Schinkel seit 1999 dabei 

Die ersten Jahre leitete Pfarrersfrau Erika König den Kreis. Seit 1999 engagiert sich Elke Schinkel in leitender Funktion. Gertraud Anders ist seit 2004 dabei. Bis vor Kurzem gehörten auch Anni Langenbach und Barbara Notzke zum Leitungsteam. 

Als einen „sehr abwechslungsreichen Kreis und Heimat für viele Frauen, die immer wieder gern kommen“, würdigte Pfarrer Beckmann den Kreis. „Der Kreis würde nicht funktionieren, wenn es nicht immer wieder Ehrenamtliche gäbe, die sich darum kümmern.“ Die vielen guten Ideen des Leitungsteams, das sich bei der Wahl seiner Themen an den Jahreszeiten orientiert, hob er lobend hervor. Er hoffe, dass es noch lange so weitergehe. 

Der Frauennachmittagstreff der Kreuzkirche hatte am Montag doppelten Grund zum Feiern: Weihnachtsfeier und Jubiläum.

Hinter dem weihnachtlichen Thema, das die Frauen beleuchteten, versteckten sich alte Bräuche rund um die schönste Zeit des Jahres. Ob die Weihnachtsgans schon immer zum Fest dazugehörte, was es mit dem Zimmerabschließen an Heiligabend auf sich hat und ob der geschmückte Tannenbaum früher wirklich so viel schöner war als heute, waren Fragen, über die die Frauen miteinander ins Gespräch kamen. In Form von selbstgenähten roten Säckchen samt Überraschungsgeschenk gab’s für jede der Frauen obendrein eine vorgezogene Bescherung. Zum Kaffeetrinken mundete eine Schwarzwälder Kirschtorte. 

Wegen des Frauenfrühstücks am 19. Januar (9 Uhr) in der Kreuzkirche, bei dem Cornelia Kenkel zum Thema „Wie gehen wir mit Angst und Sorgen um?“ sprechen wird, und anderweitigen Terminen fällt der Frauennachmittagstreff im Januar aus. Ab Februar treffen sich die Frauen wieder an jedem ersten Montag von 15 bis 17 Uhr.

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