20 Jahre Brandschau sind genug: Potberg hört auf

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Jochen Potberg (Zweiter von rechts) wurde von Dirk Kersenbrock (von links), Olaf Bühren (stellvertretender Wehrleiter), Silvia Gonzalez (Gemeindeverwaltung), Winfried Schindler und Jörg Schönenberg verabschiedet.

Schalksmühle - Jochen Potberg kennt in Schalksmühle fast kein Firmen- oder öffentliches Gebäude, welches er noch nicht von innen gesehen hat. Als Brandschutztechniker der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle war er mehr als 20 Jahre für die Brandschau in der Volmekommune zuständig.

Und das in Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis und Winfried Schindler vom Sachgebiet Öffentliche Ordnung der Gemeindeverwaltung

Doch damit ist nun Schluss, Potberg gibt diese sehr zeitintensive Aufgabe auf eigenen Wunsch ab. Zum Abschied und als Dankeschön für das jahrelange Engagement wurde er von Bürgermeister Jörg Schönenberg, Schindler und der Leitung der Schalksmühler Wehr mit einem Präsentkorb bedacht. Verabschiedet wurde Potberg damit auch von seinem direkten Nachfolger, denn auf Seiten der Feuerwehr übernimmt künftig Leiter Dirk Kersenbrock die Brandschau, der Potberg bei den Überprüfungen zuletzt schon begleitet hatte.

„In Schalksmühle gibt es knapp 200 Betriebe, die jeweils in einem Rhythmus von sechs Jahren überprüft werden müssen. Dazu fallen auch immer wieder Betriebe weg oder kommen neue hinzu, so dass über die Jahre sicherlich einige Brandschauen zusammengekommen sind“, sagte Potberg bei der Verabschiedung.

Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung habe immer sehr gut funktioniert und auch aus den Betrieben habe er überwiegend positive Rückmeldungen bekommen. „Letztlich waren wir vor Ort um zu beraten, unterstützen und Hilfestellung zu geben, aber keinesfalls um zu belehren“, so Potberg. Deshalb seien viele Firmen über das kostenlose Serviceangebot der Gemeinde dankbar.

"Gravierende Mängel treten kaum noch auf"

Von einem positiven Miteinander berichtete auch Winfried Schindler: „Es war praktisch nie der Fall, dass wir eine Anordnung mit Zwang durchsetzen mussten. Und mittlerweile treten gravierende Mängel ohnehin kaum noch auf, die sind zu einem Großteil längst behoben.“

Oft waren aber auch die kleinen Tipps zur Verbesserung des Brandschutzes, die Potberg bei den Begehungen vorschlug, eine große Hilfe für die Unternehmen. „Als ich anfing, hatten beispielsweise fast alle Betriebe noch Pulverlöscher. Wir haben dann über die Vorteile von Schaumlöschern, die sich bei der Benutzung wesentlich gezielter einsetzen lassen, aufgeklärt – und bei der zweiten Begehung standen diese Löscher fast in jedem Betrieb“, erinnerte sich Potberg.

Bürgermeister Schönenberg zeigte sich erfreut, mit Dirk Kersenbrock direkt einen „guten Nachfolger“ gefunden zu haben. „Der Brandschutz und damit auch die Brandschau gehört in Führungshände bei der Wehr. Mit Dirk Kersenbrock wird auch weiterhin alles reibungslos laufen“, sagte Schönenberg abschließend.

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