Arbeiten in Heedfeld

Investition in Digitalisierung: Schützen modernisieren ihr Schießheim

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Arbeitskleidung statt Schützenrock: Jens Kubik, Holger Rutenbeck und Dirk Keizer (von links).

Die Hülscheider Schützen investieren in die Modernisierung und Digitalisierung ihres Schießheims. Bereits das dritte Wochenende in Folge trafen sich handwerklich begabte Vereinsmitglieder, um bei der Renovierung des 30 Jahre alten Schießheims in Heedfeld tatkräftig mit Hand anzulegen.

Heedfeld - Insgesamt dreizehn Helfer – darunter der Vereinsvorsitzende Holger Rutenbeck, sein Stellvertreter Dirk Keizer, der amtierende König Jens Kubik und Handwerker aus eigenen Reihen – krempeln derzeit die Ärmel hoch, um den Vorraum neu zu gestalten, Barrierefreiheit im Gebäude herzustellen, die alte Seilzuganlage auszubauen und die Vorarbeiten für den Einbau der neuen, digitalen Anlage zu erledigen. Innen gleicht das Schießheim einer riesigen Baustelle.

Ende September/Anfang Oktober soll die neue Anlage, die über zehn Plätze verfügt und über WLAN funktioniert, geliefert werden. Die alte Seilzuganlage ist bereits ausgebaut. Zudem wurden Kabel gezogen und Kabelkanäle verlegt. Ist die neue Anlage, die den Anforderungen des Deutschen Schützenbundes an eine moderne, zeitgemäße Anlage entspricht, eingebaut, kann der Schütze auf einem Tablet sofort erkennen, wie gut sein Schuss war.

Umfangreiches Renovierungskonzept

Mit zehn Plätzen verfügen die Hülscheider nach Abschluss der Arbeiten über eine der größten Anlagen im Märkischen Kreis. Um auch Kindern unter zwölf Jahren ein attraktives Angebot machen zu können, gehört eine Laseranlage (RedDot-Anlage) zum umfangreichen Renovierungskonzept. Mit dem Blasrohrschießen lassen die Schützen zudem für eine neue Trendsportart Raum. Mit Hochdruck arbeiten die Hülscheider überdies daran, das Schießheim, das bei der Kommunalwahl am 13. September Wahllokal ist, in frischen Farben erstrahlen zu lassen. Neue (gesponserte) Lampen hängen im Vorraum bereits unter der Decke.

Im Zuge der Modernisierung und Digitalisierung des Schießheims erhält der Vorraum einen frischen Anstrich. Der Unterschied – vorher und nachher – ist deutlich zu sehen.

Wichtig war den Schützen zudem, im Zuge der Modernisierung und Digitalisierung für Barrierefreiheit im Schießheim zu sorgen. Aus diesem Grund wurden die Innentüren verbreitert, damit sie für Rollstuhlfahrer problemlos zu passieren sind. Den behindertengerechten Zugang zum Schießheim soll eine mobile Rampe ermöglichen. „Es soll noch eine behindertengerechte Toilette eingebaut werden“, ergänzen Holger Rutenbeck und Dirk Keizer. Das allerdings erst im kommenden Jahr.

Die Schützen hoffen, dass sie dafür Fördergelder erhalten. Bis dato hat bereits die Volksbank dem Verein eine großzügige Spende für die Modernisierung des Schießheims zukommen lassen. Darüber hinaus ist der private Einsatz vonseiten der Schützen groß.

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