Ein Funke Hoffnung für die Hoffmeister-Mitarbeiter

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Schalksmühle - Zum Insolvenzantrag des Betriebs Hoffmeister Leuchten hat sich auf Anfrage unserer Zeitung nun der vorläufige Insolvenzverwalter Jörg Bornheimer von der Sozietät Görg zu Wort gemeldet. Er versprüht mit seinen Aussagen bei den 100 Mitarbeitern des Traditionsunternehmens und an den anderen Standorten möglicherweise etwas Hoffnung.

„Jeder vorläufige Verwalter versucht immer, ein reibungsloses Weiterlaufen des Betriebs zu gewährleisten“, lässt Jörg Bornheimer über seinen Sprecher verlauten. Das sei auch bei Hoffmeister der Fall. Man müsse immer das beste Ergebnis für die Gläubiger erzielen. Ganz wesentlich sei dabei die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die Monate April, Mai und Juni 2018.  

Diese Aussage fuße auf dem ersten sogenannten Briefing in der Firma am Gewerbering. Die Ausarbeitung eines Sozialplans sei zu diesem Zeitpunkt kein Thema, gibt es der Sprecher weiter. „Im Gegenteil: Geschäftsführer Jens Hanfland hat ja gesagt, dass man lediglich keine Zeit mehr für eine ausführliche Investorensuche oder andere Rettungsmaßnahmen gehabt habe.“

Interessenten seien aber bereits vorhanden, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter. Der gesamte Prozess müsse aber nun wegen des Insolvenzverfahrens neu aufgesetzt werden. 

Gutachten muss erstellt werden 

Im derzeit vorläufigen Verfahren muss der Insolvenzverwalter ein Gutachten zur Eröffnung des Verfahrens für das Gericht erstellen, in dem festgestellt wird, ob genug finanzielle und auch materielle Masse in dem Unternehmen steckt.

Eine Stellungnahme, warum das Unternehmen, etwa durch ausgebliebene Zahlungen von Kunden oder durch die Marktlage, den Antrag auf Insolvenz stellen musste, ist Bestandteil des Gutachtens. Dann muss er sich dazu äußern, sagt der Sprecher weiter. 

Stabilität des Betriebs sichern 

„Gespräche mit den Lieferanten und den Kunden laufen, um die Stabilität des Betriebs zu sichern“, lässt Jörg Bornheimer ausrichten. Das Insolvenzverfahren wird voraussichtlich am 1. Juli eröffnet. Dann werden auch die Mitarbeiter möglicherweise mehr Klarheit erhalten.

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