Alter Schulhof

Senioren-WGs auf Zielgeraden - Bald geht’s ans Eingemachte

Senioren-WGs, Alter Schulhof, Neubau
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Die Bemusterung für den Innenbereich der neuen Senioren-Wohngemeinschaften am Alten Schulhof sind ausgesucht. Peter Henning (WHS, von links), Willi Birrenbach (Architekt) und Hendrik Gräff (PAV-Geschäftsführer) freuen sich über die Entscheidung.

Modern, aber gleichzeitig mit viel Wärme, so sollen die Aufenthaltsräume und Zimmer in den drei Senioren-WGs, die derzeit am Alten Schulhof entstehen, nach den Wünschen von Hendrik Gräff, Geschäftsführer der Pflege an der Volme GmbH (PAV) aussehen. Doch damit dies auch so ist, liegen noch einige Stunden Arbeit vor den Verantwortlichen.

„Der Bauablauf stimmt“, sagt der zuständige Architekt Willi Birrenbach bei einer Baustellenbegehung am Donnerstag. „Wir arbeiten dem Winter entgegen. Ich hoffe, dass wir die Fassade, die Dämmung und die Grundierung vor dem Kälteinbruch fertig bekommen. Schön wäre es, wenn vor Weihnachten das Baugerüst weg wäre.“

Trotz aller möglicher Widerstände bleibt der Planer nach eigenen Worten optimistisch. Für diese Haltung spräche, dass man auch im Innenbereich gut vorankomme. Die groben Installationen an der Elektrik, an der Heizung und den Sanitäranlagen sollen bis Ende nächster Woche fertig sein. Der Architekt geht davon aus, dass man zügig die Flächen mit dem Trockenbau und Innenputz schließen kann.

Die meisten bodentiefen Fenster sind bereits installiert. Am Freitag sollen die Türen und -zargen eingebaut werden.

Mit dem Einbau der Türen und -zargen soll kommenden Freitag ein weiterer Schritt erfolgen. „Zum Glück brauchen wir wegen der vielen bodentiefen Fenster kaum Fensterbänke. Und die benötigten zwölf sind auch schon bestellt“, kann Willi Birrenbach den Bauherren Peter Hennig und Andrea Craen von der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle sowie Hendrik Gräff mitteilen. Damit seien die Vorbereitungen für den Innenausbau abgeschlossen.

Bereits vor einigen Wochen haben sich die Verantwortlichen bei einer Firma in Villingen-Schwenningen in Sachen Bemusterung kundig gemacht und zum Beispiel Wand- und Bodenbeläge oder Möblierung ausgesucht. „Der Termin hat sich sehr gelohnt“, sagt Willi Birrenbach, der von den Ideen seiner Auftraggeber überrascht wurde. Die Bauherren entschieden sich für eine moderne Ausstattung, die „stimmig ist mit dem Gesamtkonzept“, sagt Hendrik Gräff. „Man muss auch zehn bis zwanzig Jahre weiterdenken. Etwas Altbackenes ist dann nicht mehr gefragt.“

Bis zum Wintereinbruch sollen die Fassade fertig und bis vor Weihnachten das Baugerüst verschwunden sein.

Übertreiben möchte man es aber auch nicht. „In Großstädten gibt es Häuser, die sind frech und mutig eingerichtet. In Schalksmühle sollte es hingegen allgemeinverträglich sein. Schließlich sollen sich auch die Angehörigen, die ebenfalls viel Zeit in der Einrichtung verbringen, wohlfühlen.“ Für die Gemeinschaftsräume oder den Aufenthaltsbereich habe man den zukünftigen Bewohnern die Entscheidung in Sachen Ausstattung abgenommen. Die Zimmer werden hingegen neutral gehalten, damit diese individuell gestaltet werden können. „Die Senioren sollen vor allem Persönliches mitbringen“, so der Geschäftsführer. Ziel ist es, dass sie in den WGs ein neues, gemütliches Zuhause finden.

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