Imagefilm über Schalksmühle geplant

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Die Kultur-Kooperation zwischen der Gemeinde Schalksmühle und der Katholischen Kirche St. Thomas Morus klappt für beide Seiten sehr gut, wie Pfarrer Thorsten Rehberg, Bürgermeister Jörg Schönenberg und Christiane Buscher-Bach (von links) bestätigen.

Schalksmühle - Seit 2012 fungiert die Katholische Kirche St. Thomas Morus nicht nur als Gotteshaus, sondern immer mal wieder auch als Kulturstätte für Veranstaltungen der Gemeinde. Morgen tritt dort ab 17 Uhr das Parhelia Quartett auf. Zudem arbeiten Kirchengemeinde und Kommune bei der Köb Bücherei zusammen. Nun soll die Kooperation durch ein neues Projekt ergänzt werden: Ein Imagefilm über Schalksmühle.

Dabei kann auf den Erfahrungsschatz von Pfarrer Thorsten Rehberg zurückgegriffen werden, der nicht nur das nötige Equipment zum Filmen und Schneiden besitzt, sondern auch über die nötigen Kenntnisse verfügt. Die Idee, einen Film über die Gemeinde zu drehen, kam im vergangenen Jahr nach einem Konzert auf. „Der Film soll den Bürgern Schalksmühle so zeigen, wie sie es noch nicht kennen. Impressionen aus dem Gemeindegebiet und Betriebsbesichtigungen sollen mit der Geschichte Schalksmühles kombiniert werden“, erklärt Thorsten Rehberg. Die Gemeinde habe viele Geschichten zu erzählen. Nun gelte es, daraus einen roten Faden abzuleiten.

Rehberg möchte Privatleute, die Interesse an einem solchen Filmprojekt haben, zusammen bringen. Ob als Kameramann, Drehbuchautor oder als Interviewpartner – Möglichkeiten, sich einzubringen, gebe es viele. „Es sollten jedoch Leute sein, denen klar ist, dass so ein Projekt einen über mehrere Monate hinweg beschäftigt“, stellt Rehberg klar. Ziel soll es auch sein, die Vereine und Schulen mit ins Boot zu holen, die sich ebenfalls einbringen sollen. „Denkbar ist zum Beispiel, eine Projekt-AG in der Primus-Schule zu gründen, oder mit dem Geschichts- und Heimatverein die Geschichte Schalksmühles aufzuarbeiten“, erklärt Bürgermeister Jörg Schönenberg, der das Projekt wenn nötig finanziell unterstützen möchte.

Generell sei die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde sehr gut und vertrauensvoll. Nicht nur die Köb Bücherei zeige, wie gut die Kooperation klappe. „Wir setzen auch gemeinsam in der Kirche hervorragende Kulturveranstaltungen um, die für jeden zugänglich sind. Wir haben uns aber von der Resonanz her bei den letzten Konzerten mehr versprochen. Deshalb möchte ich noch einmal in Erinnerung rufen, dass sich die Kirche bei den Konzerten für alle Bürger öffnet“, sagt Schönenberg. Die Veranstaltungen würden auch einen besonderen Mehrwert bieten, weil das Ganze von der gewissen Stimmung und der Akustik des Gebäudes lebe.

Gut angenommen würden die gemeinsam veranstalteten Lesungen „Leser lesen für Leser“, an denen sich auch die Musikschule Volmetal beteiligt. „Das Bücherei-Team versucht jeweils, Vorleser zu gewinnen, die publikumswirksam sind“, erklärt Pfarrer Rehberg. Die Gemeinde finanziert die Veranstaltung und der Erlös geht an die Bücherei.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die nicht alle aus der katholischen Kirchengemeinde stammen, hätten mittlerweile auch ein besonderes Gespür dafür entwickelt, was die Leute gerne lesen würden. „Sie pflegen den Bestand, prüfen, was ins Angebot passt und schaffen es oft, etwas anzubieten, mit dem man vorher nicht gerechnet hat“, sagt Rehberg und Bürgermeister Schönenberg ergänzt: „Unser Ziel ist immer noch, dass die Bücherei ein Medium pro Bürger anbietet. Irgendwann schaffen wir das auch“, sagt Jörg Schönenberg. Letztlich sei die Kooperation für beide Seiten sehr sinnvoll.

Wer sich für das Filmprojekt interessiert, kann sich bei der Verwaltung unter Tel. 0 23 55 / 8 42 42 an Christiane Buscher-Bach wenden. Demnächst soll mit Interessierten ein Termin vereinbart werden, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Karten für das morgige Konzert des Parhelia Quartetts sind noch an der Abendkasse für zwölf Euro (ermäßigt neun beziehungsweise sechs Euro) erhältlich.

Von Alisa Kannapin

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