Kita-Neubau am Löh

Kita Löh: Gasleitung wird verlegt und Kosten gespart

Kita Löh, Tiefbauarbeiten, Firma Daßler
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Aktueller Stand auf der Baustelle: Der Zugang zum Baufeld der neuen Kita am Löh und zu der Gasleitung führt über zwei Wege. Die Mitarbeiter der Firma Daßler sind unter anderem mit Arbeiten an den Rohrleitungen beschäftigt.

Fieberhaft wird derzeit am Neubau der Kita Löh gearbeitet – und nicht nur vor Ort, sondern auch an Schreibtischen der Planer. Auf der Prioritätenliste ganz weit oben steht die Verlegung der Gasleitung, die vor einigen Wochen gefunden wurde.

Schalksmühle – Der Gemeinderat stimmte Ende Oktober für eine Haushaltsüberschreitung in Höhe von 100 000 Euro, die für diese Arbeiten benötigt werden. Die Gemeindeverwaltung wurde außerdem damit beauftragt, die Kosten für die ursprünglich nicht eingeplante Maßnahme zu reduzieren.

Von der Straße Im Schlah werden die Fortschritte auf der Baustelle sichtbar. Mittlerweile haben die Mitarbeiter der Schalksmühler Tiefbaufirma Daßler dort zwei Wege angelegt. Am Fuß der Böschung erstreckt sich die Baustellenzufahrt für die Anbindearbeiten der Gasleitung, erklärt Ralf Bechtel, Leiter des Technischen Bauamtes, auf Anfrage unserer Zeitung. Mit Beendigung der Arbeiten an der Leitung werde dieser zurückgebaut.

Der obere Weg am Damm zum Gelände der Primusschule stellt die provisorische Zufahrt für die Anlieferung des Baumaterials für die spätere Hochbaumaßnahme für den Ausbau der Kita dar. „Hierher wird später auch der Gehweg zwischen der Straße Im Schlah und der Kita laufen. Ich betone: als reiner Gehweg. Fahrverkehr wird hier später nicht stattfinden.“

Ich betone: Als reiner Gehweg. Fahrverkehr wird hier später nicht stattfinden.

Ralf Bechtel Leiter des Technischen Bauamtes zum Gehweg zwischen der Straße Im Schlah und der Kita

In Sachen Gasleitung haben die Verantwortlichen mittlerweile einen groben Fahrplan in der Hand. Geplant ist, dass die neue Trassenführung unterhalb der aufgeschütteten Böschung für den Kita-Neubau beginnt. Sie verläuft zwischen Kita und Wald, wird die spätere Zufahrtstrasse zur Einrichtung in diesem Bereich kreuzen und am Rand der Weide zwischen Zaun und Kita-Zufahrt bis in den unteren Teil des Schulgartens fortgeführt. Im Bereich des separat eingezäunten Gemüsegartens findet die Einbindung in die bestehende Leitung statt. „Durch diese neue Umlegungsvariante konnten rund 60 bis 70 Meter Leitungsstrecke zur ursprünglich angedachten Variante eingespart werden“, darauf weist Bechtel hin.

Wie hoch die Kosten am Ende sein werden, ist noch unklar. Momentan rechnet Bechtel aber mit einer Kostenreduzierung aufgrund der geringeren Strecke der Gasleitung.

Weiterer Bauablauf noch unklar

Bislang ging man von Gesamtkosten in Höhe von insgesamt 325 000 Euro aus. Davon fallen für den Tiefbau der Gasleitung 90 000 Euro, für die Rohrverlegung durch Westnetz 215 000 Euro und für die provisorische Baustellenzufahrt sowie für den Wasserzählerschacht 20 000 Euro an. Die Verwaltung der Gemeinde rechnet damit, dass sie nun einen mittleren fünfstelligen Betrag einsparen kann.

Die linke Zuwegung wird nach Abschluss der Arbeiten zurückgebaut, die rechte wird zum Fußweg.

Auch an der Stelle, wo später die Kita stehen soll, hat sich etwas getan. Die Baufirma hat neben der Geländemodellierung auf der Fläche eine Frostschutzschicht, die sich später unterhalb der Bodenplatte befinden wird, aufgetragen und mit dem Rohrleitungsbau begonnen.

Unklar bleibt, wie lange der Tiefbau und die Verlegung dauern werden. „Das Projektanlaufgespräch zwischen Bauleitung, Verwaltung, Westnetz, Rohrleitungsbauer, Tiefbauunternehmen und Sicherheitskoordinator hat noch nicht stattgefunden. Erst danach können über einen konkret geplanten Bauablauf Informationen vorliegen.“

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