Viele Fragen beim IGO-Abend

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Oberbrügge - Ein Hauch von Karneval wehte beim Treffen der Initiative Gemeinde Oberbrügge (IGO) durch die evangelische Kirche. Die Gastgeberinnen Edeltraud Schulz, Gerlinde Köster und Uschi Böhnisch begrüßten rund 20 Gäste. Das Trio trug – passend zur närrischen Jahreszeit – Kostüme und legte gleich los mit dem Karnevalsprogramm.

Die Geschichte, die Ulrieke Montag vortrug, hätte auch in einer Karnevalsbütt für Lacher gesorgt. Sie berichtete, wie der Verfasser des Textes in einem Buchladen mit religiöser Literatur einen Autoaufkleber sah, den er direkt erwarb und an die Stoßstange seines Wagens klebte. „Hupe, wenn du Jesus liebst“, war darauf zu lesen.

Der Mann stieg in seinen Wagen, startete ihn und hielt an einer roten Ampel. Sie bot ihm Gelegenheit, über all das nachzudenken, was Gott Gutes in seinem Leben bewirkt hatte. Schon bald freute er sich darüber, dass es offenbar so vielen Menschen ähnlich erging. Einige winkten ihm mit ausgestrecktem Mittelfinger entgegen. Als er daraufhin seinen Beifahrer nach der Bedeutung fragte, vermutete der einen hawaiianischen Glücksgruß – ganz zur Freude der Zuhörer. Unter ihnen war auch Kristian Hamm vom Verein Sentiris. Die wichtigste Frage, die an ihn gestellt wurde: „Wann geht‘s endlich los mit dem Dorfladen samt angegliedertem Café?“ Zwar konnte er kein genaues Datum nennen, aber immerhin: „Wir planen, dass Sie im Sommer Ihr erstes Eis im Café essen können“, sagte Hamm. Ziel des Dorfladens sei, Nahversorgung anzubieten, damit gerade Menschen im oberen Alterssegment die Möglichkeit hätten, am Ort einzukaufen.

Bis es soweit ist, sind allerdings noch viele bürokratische Hürden zu nehmen. Doch Hamm zeigte sich dankbar dafür, zur Finanzierung Mittel aus dem Leader-Programm des Landes zu erhalten. An die Runde gerichtet, appellierte er: „Es gibt drei Möglichkeiten, wie Sie helfen können. Zum einen über Spenden. Zweitens indem Sie dort einkaufen. Drittens: Indem Sie ehrenamtlich mitarbeiten.“ „Sie wollen auch einen Kindergarten errichten?“, lautete eine weitere Frage. „In frei stehenden Räumlichkeiten der Grundschule startet am 1. August 2018 die Kindertagesstätte unter der Trägerschaft des Vereins“, erklärte Hamm. Für die Schule bedeutet diese Neuerung bauliche Veränderungen – auch im Außenbereich. Der Übergang von der katholischen Kindertageseinrichtung St. Georg zur neuen Kita soll „nahtlos, reibungsfrei und vor allem friedlich stattfinden.“

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