Sechste Auflage

Hunderte Besucher beim Martinimarkt in Dahlerbrück

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Das Angebot der Aussteller an den Ständen lud zum Stöbern, Schauen, Probieren und Kaufen ein.

Dahlerbrück - Klein, fein und stimmungsvoll: Bei knackig kaltem, aber trockenem Wetter geriet der sechste Martinimarkt der Bürgerinitiative Dahlerbrück am Samstag mit bewährtem Konzept an neuem Ort zum erneuten Erfolg. 

Hunderte von Besuchern pilgerten zum Parkplatz an der Sporthalle Dahlerbrück, wohin der Markt vom Festplatz „In der Lieth“ aufgrund der Baumaßnahmen zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Dahlerbrück ausgewichen war.

Mit einer bunten Mischung aus Kunsthandwerk und Gaumenfreuden knüpfte die Veranstaltung, die unter Federführung von Elke Schmidt (Zweite Vorsitzende der Bürgerinitiative Dahlerbrück) reibungslos über die Bühne ging, nahtlos an die erfolgreichen Vorjahresmärkte an. Höhepunkt war einmal mehr der große Laternenumzug mit dem heiligen Martin hoch zu Ross vorneweg. Den weiten Mantel des späteren Bischofs legte Reiterin Rabea Hegemann an.

Vorab stimmten die kleinen Sänger der Tageseinrichtung „Villa Kunterbunt“ die Besucher auf die Geschichte des römischen Ritters ein, der mit einem frierenden Bettler seinen Mantel teilte. Auch der Posaunenchor Dahlerbrück (Leitung: Roland Schaufert), der später dem Umzug stimmungsvolles Geleit gab, weckte mit bekannten Laternenliedern Vorfreude auf den von Laternen der Kinder erleuchteten Fußmarsch durch die Dunkelheit. Die Kirchstraße hinauf zog sich der lange Laternenzug. Eine Laterne war fantasievoller als die andere.

Stöbern, Schauen, Staunen, Kosten und Probieren

Höhepunkt des Martinimarktes war wieder der Laternenumzug durch Dahlerbrück.

Aussteller der ersten Stunde und neue Anbieter luden beim Markt zum Stöbern, Schauen, Staunen, Kosten und Probieren ein. Heizpilze, Stehtische und große Schirme sorgten für eine heimelige Atmosphäre auf dem Platz. Ein Hingucker, der von innen und außen wärmte, war zudem die Feuerzangebowle des Freundeskreises Eichendorffstraße, der erstmals beim Martinimarkt dabei war.

Wer richtig durchgefroren war, konnte sich in der Sporthallen-„Cafeteria“, wo das DRK Kaffee und selbst gebackenen Kuchen anbot, aufwärmen. Unterm Hallenvordach hatten Petra Hartwich und Ulla Speckenbach mit ihren Kreativstand ihren Platz. Schmuck, Gestecke und Floristik boten sie an. Sein Debüt beim Markt gab der Förderverein der Primusschule mit vielen engagierten Eltern, die die kulinarische Vielfalt des Marktes mit Reibeplätzchen, Popcorn und Weingummi bereicherten. Mit dem Verkauf von Potthucke und Schwarzbrot füllten zudem die Esel- und Giraffengruppe der Primusschule die Klassenkasse auf.

Wundschminken und Losverkauf

Die Jugendrotkreuzler um Cathryn Brug nutzten die Gunst der Stunde, um sich vorzustellen. Unter anderem mit Wundschminken als Notfalldarstellung machten die Jugendlichen ihre Arbeit transparent. Jedes Los gewann am Stand der MS-Kontaktstelle Schalksmühle, die mit 2000 Preisen aufwartete. Mit hübschen Kleinigkeiten, selbst gebastelt und gebacken, sammelte der TuS Stöcken-Dahlerbrück Geld für seine Tanzshow im kommenden Jahr.

Martinimarkt in Dahlerbrück

Gourmets deckten sich am Stand der Familie van Asch mit Wildschweinbratwurst und Räucherfisch ein. Erbsensuppe und Hot Dogs waren am Stand von Malia Fröhlich, die derzeit einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst bei der Kirche „Red Church“ in Ormskirk (England) ableistet, willkommene Stärkung. Genähtes für Groß und Klein verlockte am Stand von Lena Thimm zum Stehenbleiben und Kaufen. Kräftig etwas auf die Gabel gab es bei der Feuerwehr Dahlerbrück, die Steaks und Würstchen auf dem großen Grill brutzelte.

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