Hüttengaudi 2017 lockt sogar Besucher aus Hamburg

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Schalksmühle - Party satt und Mega-Stimmung: Hunderte von Nachtschwärmern machten am Ostersamstag bei der 10. „Schalksmühler Hüttengaudi“ die Nacht zum Tag. Einmal mehr war das Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße, das sich für eine Nacht in einen riesigen Dancefloor verwandelte, nicht wiederzuerkennen bei der Erfolgsveranstaltung der Schalksmühler Feuerwehr.

Dort, wo sonst die Einsatzwagen untergebracht sind, brummte für eine Nacht eine heiße Kultparty, die ihresgleichen im Umkreis sucht. „Schon um 20 Uhr (Start der Veranstaltung) standen die ersten 30 Leute an“, meinte Pressesprecher Marc Fürst, der sich „immer wieder überrascht“ über den Andrang zur Party in zünftigem Almhütten-Ambiente zeigte. Gegen 22 Uhr reichte die Schlange der Gäste, die zum Tanzen, Feiern, Freunde treffen und Party machen nach Schalksmühle gekommen waren, schon bis zur Straße und den Gehweg entlang.

Hüttengaudi 2017

Nicht nur aus Schalksmühle, auch aus Breckerfeld, Halver, Lüdenscheid, Hagen und darüber hinaus fanden Nachtschwärmer den Weg zum Gerätehaus, das als Veranstaltungsort weithin durch Laserlicht zu erkennen war. Mit dem Skybeamer Sky Rose erzeugten die Feuerwehrleute einen sehenswerten Flowereffekt. Die weiteste und hindernisreichste Anreise hatte eine Freundesgruppe aus Hamburg, die – nach einer Autopanne – nach siebenstündiger Fahrt in Schalksmühle eintraf und bereits zum wiederholten Mal mit der Feuerwehr mitfeierte. „Wir freuen uns hier zu sein“, meinte die Hamburgerin Julia Matthees, die die beiden Schalksmühler Tim Kaufmann und Marc Fürst vor Jahren beim Karneval in Köln kennengelernt hatte. „Im letzten Jahr waren wir zu zweit, jetzt sind wir zu viert hier.“ Die Freundschaft pflegen die Gäste aus dem hohen Norden – selbst bei der Feuerwehr – und die Schalksmühler gewissenhaft.

Veranstalter des grenzenlosen Tanzvergnügens war einmal mehr der Förderverein der Löschgruppe Schalksmühle. Fast alle Feuerwehrleute, Ehefrauen und Freundinnen waren im Einsatz, um die Riesenparty, die federführend Nils Nestler organisiert hatte, zu stemmen. Nach bewährtem Konzept – Trennung von Dancefloor zum Tanzen und Hüttenbereich mit Cocktailbar und zwei zünftigen Almhütten zum Versorgen mit Getränken – bat die Feuerwehr zur Party in ihren Räumen.

Wie im Vorjahr legte Discjockey Marc Kiss, der mächtig Stimmung machte und die Partyhungrigen mit tanzbarer Musik auf die Tanzfläche lockte, auf. Mit Lust und Laune spielte er die Charts und Schlagerhitparaden rauf und runter. Farbiges Licht tat das seine, das Gerätehaus in eine Disco zu verwandeln. Mit gewohnt reicher Auswahl an Getränken wartete die Feuerwehr zu ihrer Hüttengaudi auf. Zwischen Klassikern wie Tequila Sunrise oder Cuba Libre, Mixgetränken wie Whisky Cola oder Wodka Orange und frisch Gezapftem hatten durstige Gäste die Qual der Wahl. Zusätzlich zum „Sauerländer Menü“ – gemeint Currywurst und Pommes – gab’s diesmal Frikadellen draußen am Imbissstand. Wer Frischluft brauchte, fand im großen Zelt auf dem Hof ausreichend Sitzgelegenheiten vor. Bis in die frühen Morgenstunden brummte die Party. An Schlafen war für die Feuerwehrleute allerdings auch nach dem Ende der Party noch nicht zu denken – musste doch schnellstmöglich aufgeräumt werden.

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