Hilfe bei der Ahnenforschung

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Helmut Quenzel, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins (stehend), berichtete bei der Jahreshauptversammlung unter anderem, dass neue Mitglieder gewonnen wurden.

Schalksmühle - In harmonischer Runde hielt der Verein für Geschichte und Heimatpflege jetzt im Haus „Zum Nöckel“ seine Jahreshauptversammlung ab. „Die Zusammenarbeit ist sehr gut und reibungslos verlaufen“, bedankte sich der Vorsitzende Helmut Quenzel in seiner Begrüßung bei den einzelnen Abteilungen des Vereins.

Als herausragendes Ereignis sprach er den Aktionstag „Autofreies Volmetal“ an, bei dem der Verein erfolgreich Werbung in eigener Sache machen konnte. „Wir haben etliche neue Mitglieder dort werben können“, sagte Quenzel.

Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Bernardine Holthaus in ihrem Bericht über die Arbeit des Archivs zurück. „Im Jahr 2013 wurden wieder erfolgreich Dokumente, Heimatbelege und diverse Schaustücke gesammelt und archiviert“, erklärte sie. Viele Anfragen zur Ahnenforschung und Heimatgeschichte hätten beantwortet werden können. Unter anderem konnte das Archiv dem Autor Peter Bürger (Eslohe) bei seinen Recherchen für das Buch „Fang dir ein Lied an!“ behilflich sein.

Sehr gut sei das Bildarchiv genutzt worden. Die Verantwortung für den beliebten und immer schnell vergriffenen Kalender „Schalksmühler Erinnerungen“ gehe ab 2015 von Reiner Rutenbeck auf Jürgen Fröhlich über. Zu erkennen sei ein gewisser Trend, weggezogenen Schalksmühlern zu diversen Festen ein Album mit Bildern aus der Heimat zu schenken.

Über die Aktivitäten im Bauernhaus Wippekühl berichtete Elisabeth Jäger. „23 Helfer im Freundeskreis haben sich im vergangenen Jahr um das Bauernhaus gekümmert.“ Rund 1300 Besucher kamen zu diversen Terminen. Sie sprach unter anderem Veranstaltungen wie die standesamtlichen Trauungen im Bauernhaus, Musikprogramme und den Tag des offenen Denkmals an. Erfolgreich sei der Freundeskreis mit dem „Frühling im Bauernhaus“ in die neue Saison gestartet. „Das Veranstaltungsergebnis war in jeder Hinsicht gut.“ Vier Konzerte seien 2014 geplant. „Das Angebot geht über Skiffle, Folk, Bluegrass, Cajun und Blues bis hin zum französischen Chansonabend.“

Zu den Treffen der Freunde der plattdeutschen Sprache, die jeden ersten Montag im Monat in der Turnhallen-Gaststätte an der Friedhofstraße 16 zusammen kommen, lud Wilhelm Herberg ein. „Es wird nicht nur Platt gesprochen. Das ist eine recht gemütliche Sache.“ Für die in den Grundschulen Spormecke und Löh geleistete ehrenamtliche Tätigkeit der Freunde der plattdeutschen Sprache bedankte sich Helmut Quenzel.

Abschließend kam die Runde auf den Kreisheimattag zu sprechen, der am 30. und 31. August stattfindet und an dem sich der Verein beteiligt. Zum Maibaum beziehungsweise Handwerkerbaum, der wieder aufgestellt werden soll, soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Erneut zum Beisitzer wurde Wilfried Tent gewählt.

Für den Aufbau einer neuen Sammlung ist der Verein derzeit auf der Suche nach alten Schlössern. Abgegeben werden können die Schaustücke im Archivkreis oder beim Vorsitzenden Helmut Quenzel, Am Rauhen Stück 24, Telefon 0 23 55 / 90 31 35.

Von Monika Salzmann

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