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Heiße Sommertage: Abkühlung in der Glörtalsperre

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Von: Monika Salzmann

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Ein Sommertag an der Glör
Ein Sommertag an der Glör © Jakob Salzmann

Strahlend blauer Himmel, Temperaturen knapp unter 40 Grad und ausreichend Platz, sich zu sonnen, zu schwimmen und zu entspannen. Allein, zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie suchten Sonnenhungrige aus der näheren und weiteren Umgebung an den heißen Tagen Erfrischung und Abkühlung in und an der Glör

Schalksmühle – Teilweise weite Anfahrten aus Hagen, Iserlohn, Dortmund, Bochum, Wuppertal, Gelsenkirchen, Unna, Gummersbach, Gevelsberg und darüber hinaus nahmen Erholungssuchende jeden Alters in Kauf, um einen Urlaubstag oder eine kurze Auszeit nach Feierabend am Wasser zu verbringen. Viele nutzten die Gelegenheit, um auch ihren Vierbeinern Abkühlung bei der Hitze zu verschaffen. Weil sie „schon mit den Eltern da waren“, im Internet gesurft und auf das Naherholungsgebiet gestoßen waren, regelmäßig kommen oder einfach mal „etwas Neues ausprobieren“ wollten, unternahmen Ortsansässige und Gäste von auswärts einen sonnigen Ausflug an die Glör.

Mancher, der das erste Mal Badefreuden vor Ort genoss wie Kevin und Jeanne aus Wuppertal, planten das Wiederkommen direkt ein. „Mit Hund bestimmt noch einmal“, meinte das Paar. Andere wie Wohnmobilbesitzer Jürgen aus Dortmund kannten die idyllisch gelegene Talsperre in waldreicher Umgebung schon seit Jahrzehnten. „Ich war vor 40 Jahren mit dem Motorrad das erste Mal hier“, erzählte er. „Das war hier schon immer ein beliebter Biker-Treff.“ Später sei er dann mit seinen zwei Hunden wegen des Hundestrands zur Glör gekommen. „Das ist wunderschön gelegen hier.“

Neben der herrlichen Lage der Sperre waren die Wasserqualität, das weitläufige Gelände, die Möglichkeit, mit dem Schlauchboot rauszufahren, die Ruhe „mitten in der Natur“ und guten Parkmöglichkeiten – „Es gibt ausreichend Parkplätze“ – die am häufigsten genannten Gründe, die Badehose auszupacken, Sonne zu tanken oder sich auf mitgebrachten Decken ein schattiges Plätzchen zum Entspannen, Lesen oder gemütlichem Plausch mit Freunden zu suchen.

Viele Parkplätze und doch zu wenig

Besonders am Dienstag schienen die vielen Parkplätze jedoch immer noch zu wenig zu sein. Sowohl der obere als auch der untere Parkplatz waren rappelvoll. Auch „die gute Luft“ und „das saubere Wasser“ (Jan Denecke) wurden immer wieder als Gründe, das lange bekannte und gleichsam „vererbte“ oder neu entdeckte Naherholungsgebiet zu besuchen, genannt. Für Robin Friedrichs aus Iserlohn stach die Glör dabei sogar den Sorpesee aus. „Es gibt mehr Liegeplätze und die Talsperre ist einfach zu erreichen.“ Wer die Parkplätze nicht mit dem Wagen ansteuerte, kam zu Fuß, mit dem Rad oder Bike. „Das lag auf der Strecke und bot sich an“, war dann nicht selten zu hören.

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