Das wünschen sich die Schalksmühler Politiker für 2018

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Einige Tage nach Weihnachten haben die heimischen Parteien die Gelegenheit, noch einmal ihren Wunschzettel zu zücken.

Schalksmühle - Zwar liegen Heiligabend und die Weihnachtstage schon etwas zurück, doch die heimischen Politiker hatten im Gespräch mit unserer Zeitung noch einmal die Gelegenheit, ihren Wunschzettel zu zücken.

Fragt man Ulrich Pfaffenbach, Fraktionsvorsitzender der CDU, nach seinen kommunal-politischen Wünschen für 2018, dann hat er eine klare Antwort parat. „Auf jeden Fall sollen unsere Ziele umgesetzt werden. Ich wünsche mir, dass das mit dem Aufbau der Primusschule weiter alles klappt. Denn ohne diese Schule geht in Schalksmühle das Licht aus. Wir sind auf sie angewiesen.“ Auch das Thema Flüchtlinge soll im neuen Jahr auf der Agenda der Christdemokraten stehen. 

Pfaffenbach: „Ich hoffe, dass die Zahl der Zuweisung weiter sinkt. So kann besser in der Gemeinde geplant werden.“ Zudem wünscht sich der Politiker, dass die Parteien im Gemeinderat wieder politisch „auf eine Schiene kommen“. Das sei etwa beim Thema Steuersenkungen im vergangenen Jahr nicht der Fall gewesen. Der Breitbandausbau, den die CDU in der Vergangenheit immer wieder angesprochen hat, soll die nächsten Hürden nehmen. „Da müssen wir hinterher bleiben.“ 

Jan Schriever (FDP)

Bundespolitisch hofft Pfaffenbach darauf, dass „schleunigst eine Regierung zustande kommt, da die momentane Hängepartie schlimm ist“. Zudem soll Berlin die Flüchtlingspolitik in die Reihe bekommen. 

Auch Klaus Nelius, Fraktionschef der UWG, hat Wünsche für das angelaufene Jahr. „Ich wünsche mir, dass der Umbau des Ortskerns gut vorankommt. Zudem soll es beim Nahversorgungszentrum in Dahlerbrück Fortschritte geben.“ Auch das Thema Kreisverkehr Heedfeld muss seiner Meinung nach weitergehen. Die Schalksmühler sollen ebenfalls in die Pflicht genommen werden. „Wir sollten die Bürger auf Missstände wie Straßenmüll aufmerksam machen. „Es muss mehr Gemeinsinn entstehen.“ Auch politisch sollen sich die Menschen mehr engagieren und sich für die Themen im Rat interessieren. 

Ralf Engels (SPD)

Zudem hofft auch Nelius, dass es in Sachen Flüchtlinge ruhig bleibt und sich die Schutzsuchenden gut integrieren können. Auf Bundesebene hat der Politiker „Tausende Wünsche, da es Tausende Probleme gibt“. „Es wäre schön, wenn man sich in Berlin nicht immer nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen würde, sondern die große Probleme angeht, zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Soziales und Wirtschaft.“ Die großen Parteien müssen Verantwortung übernehmen und sachorientiert arbeiten. „Es gab viel Stillstand in der vergangenen Zeit und es wurde viel geredet in Berlin. Es darf keinen Eiertanz mehr geben, es muss jetzt Konsequenzen geben.“ 

Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Jan Schriever, möchte, dass die Regionale-Projekte schnell umgesetzt werden und dass für die neue Ausschreibung 2025 neue Idee für Schalksmühle und für die Region „Oben an der Volme“ gefunden werden. „Ich wünsche mir auch, dass für die Innenstadt der Gemeinde neue Vorschläge gemacht werden, um dort alles lebendiger gestalten zu können.“ 

Ulrich Pfaffenbach (CDU)

Weitere Themen, die seiner Meinung nach angegangen werden müssen, sind der Breitbandausbau und die weitere Unterstützung der Primusschule. „Ich freue mich außerdem auf die Kampagne ,Schalksmühle lebt‘, die im Arbeitskreis Demografie behandelt werden soll“, sagt Schriever. Ein Projekt sähe er gern umgesetzt in 2018, und zwar die Verbesserung der Substanz der Sporthalle Löh. „Damit sie endlich drittliga-würdig ist.“ 

Für Deutschland wünscht er sich, dass vor allem das Solidaritätsprinzip eingehalten wird. „Auch die europäische Idee sollte in 2018 gefördert werden und neue Konzepte gefunden werden. Schließlich entwickeln sich die anderen Länder, wie die USA und China, immer weiter. Außerdem gibt es genug Brennpunkte, in denen sich die Außenpolitik engagieren könnte“, betont der FDP-Politiker. 

Klaus Nielius (UWG)

Auch die SPD hat klare Vorstellungen, was das neue Jahr bringen sollte. „Im Bahnhofsumfeld muss es voran gehen. Die Bürger sollen sehen, dass die Politik einen guten Job macht“, wünscht sichRalf Engels, Vorsitzender des Ortsvereins der Sozialdemokraten. Zudem müssen Gewerbeflächen geschaffen werden, um Betriebe ansiedeln zu können, um damit Arbeitsplätze zu schaffen. „Die soziale Komponente muss wieder mehr in den Vordergrund rücken. Wir waren beim Thema Steuerpolitik in der Fraktion zwiegespalten“, so ein weitere Wunsch Engels, der auch bei den Anträgen der SPD zu öffentlichen Grillflächen und zur Beschattung im Generationenpark Fortschritte sehen möchte. 

„Das sind Dinge, die uns fehlen. Es wären super Projekte.“ Aus Berlin möchte er vor allem keine Neuwahlen. „Das kann man dem Bürger nicht zumuten. Ich hoffe, dass eine Koalition gefunden wird, mit der jeder leben kann und die auch die sozialen Aspekte berücksichtigt.“ Nicht nachvollziehen kann er, dass in diesem Zusammenhang die FDP kalte Füße bekommen hat und die Gespräche mit der Union und den Grünen abgebrochen hat. Außerdem wünscht er sich eine gerechte Flüchtlingspolitik.

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