Bewerbung bis Ende September möglich

Heimatpreis-Bewerber dringend gesucht - Bürger zeigen bisher kein Interesse

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Die Gemeinde Schalksmühle - im Bild das Rathaus - möchte den Heimatpreis zum ersten Mal vergeben. 

Schalksmühle - Eigentlich möchte die Gemeindeverwaltung in diesem Jahr erstmalige den sogenannten Heimatpreis in Schalksmühle vergeben. Doch die Corona-Krise macht es den Verantwortlichen nicht leicht.

Um möglichen Bewerbern die Teilnahme, die in Zeiten der Pandemie mit viel Mehrarbeit verbunden sein kann, schmackhaft zu machen, hatte man bereits die ursprüngliche Bewerbungsfrist vom 22. Juni auf den 30. September verschoben. 

Leider ohne großen Erfolg, wie Anja Wolf am Dienstag im Aussschuss für Kultur und Sport bekannt geben musste. Bis zu der Sitzung habe man keine einzige Bewerbung im Briefkasten gehabt, bedauert die Leiterin des Fachbereichs für Bildung, Kultur und Sport. 

Erneuter Aufruf zur Bewerbung

Deshalb ruft sie erneut Einzelpersonen oder Gruppen sowie Vereine, Initiativen, Projektgemeinschaften, freie Träger, Unternehmen, Betriebe sowie andere Organisationen auf, an dem Heimatpreis teilzunehmen. Ausgelobt werden gestaffelte Preisgelder (1. Preis: 2500 Euro, 2. Preis: 1500 Euro und 3. Preis: 1000 Euro). Es können auch nur ein Projekt mit 5000 Euro oder zwei Projekte mit aufgeteilten Preisgeldern gefördert werden. 

Bewerben können sich Interessierte, indem sie das Bewerbungsformular unter www.schalksmuehle.de ausfüllen und es entweder per E-Mail an post@schalksmuehle.de oder per Post an die Gemeinde Schalksmühle, Fachbereich für Bildung, Kultur und Sport, Rathausplatz 1, 58579 Schalksmühle, senden. 

Die Aktion kann nicht verschoben werden

Das Problem für die Gemeinde ist – sollte sich niemand bewerben –, kann die Aktion nicht einfach auf 2021 verschoben werden, da diese jährlich stattfindet und die Verwaltung die Gelder für 2020 bereits abgerufen hat. Sie habe sich diesbezüglich noch nicht mit der Landesregierung in Verbindung gesetzt, erklärt Anja Wolf. Der Heimatpreis wird durch das Land NRW mitausgelobt. 

Damit soll das Engagement von Menschen honoriert werden, die sich ehrenamtlich darum bemühen, die Gemeinde zu erhalten, weiterzuentwickeln und lebenswert zu gestalten. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus verschiedenen Mitgliedern der politischen Fachausschüsse sowie Bürgermeister Jörg Schönenberg. Die Preisverleihung soll Ende 2020 stattfinden.

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