Hegering plant die Jagdsaison

Zur Begrüßung spielte das Bläserkorps das Signal „Essen und Trinken“.

SCHALKSMÜHLE ▪ Seit gut fünf Jahren macht dem Hegering Schalksmühle-Hülscheid das Schwarzwild Kopfzerbrechen. Der Bestand ist hoch. Die Tiere vermehren sich rasant. Und gejagt werden kann es nicht mit nur drei oder vier Jägern. Dazu braucht es – je nach Revier – schon zehn bis 15 erfahrene Männer an den Gewehren.

Dazu ist natürlich eine frühzeitige Terminabsprache vonnöten. Diese wurde am Samstag getroffen – beim Grillnachmittag des Hegerings in der Willi-Engel-Hütte im Reuelsiepen. Bei Kaffee und Kuchen zu Beginn der Veranstaltung gab es zunächst aber einmal reichlich Gelegenheit, Anekdoten auszutauschen: Wer hat was wo gesehen? Was wurde geschossen? Was hat schließlich die Jagd der vergangenen Saison gebracht?

Die neue Saison beginnt im September. Ab November geht es dem Schwarzwild dann wieder an den Kragen, damit es aufgrund seiner zahlenmäßigen Größe nicht zu einem Problem für die Menschen in Schalksmühle und Umgebung werden kann.

Rund 100 Mitglieder hat der örtliche Hegering. Etwa die Hälfte davon kamen am Samstag samt Familien zum gemütlichen Beisammensein. Das Bläserkorps begrüßte die Hungrigen und Durstigen mit dem Signal „Essen und Trinken“. Sicher waren sich alle Beteiligten: „Es wird heute niemand hungrig nach Hause gehen“ – und durstig sicher auch nicht.

Ab 17 Uhr wurde der Grill angeschmissen. Kalte Getränke gab es auch zuvor schon. Und der Abend klang schließlich mit einer gemütlichen Plauderrunde in der Dämmerung aus.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare