30 Jäger beim Fuchsansitz des Hegerings

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Traditionell am ersten Sonntag im August fand jetzt der Fuchsansitz des Hegerings Schalksmühle-Hülscheid statt. 30 Jäger – Mitglieder des örtlichen Hegerings und Gäste – nahmen an der Jagd teil.

Schalksmühle - Mit zwei erlegten Füchsen beendeten die Jäger des Hegerings Schalksmühle-Hülscheid am Sonntag ihren traditionellen Fuchsansitz. 30 Jäger – Mitglieder des örtlichen Hegerings und Gäste – nahmen an der Jagd, die stets am ersten Sonntag im August veranstaltet wird, teil.

„Dann ist das Schwarzwild komplett offen“, begründete Winfried Schindler, stellvertretender Vorsitzender des Hegerings, die Terminierung. Um 4 Uhr in der Frühe begann die Jagd auf die vierbeinigen nachtaktiven Räuber.

Fünf Reviere im Auge

In fünf Revieren – Hülscheid-Sterbecke, Linscheid, Winkeln-Sonnenscheid, Heedfeld-Lauenscheid und Schöneberge – waren die Jäger unterwegs. „Füchse waren reichlich zu sehen“, erklärte Winfried Schindler. Die meisten von ihnen allerdings in weiter Entfernung. Nur in Hülscheid-Sterbecke und Schöneberge machten die Jäger Beute. Friedrich Bremicker und Michael Lynker brachten in den beiden Revieren zwei Füchse zur Strecke.

Zu Beginn der Jagd trug das Bläsercorps des Hegerings Schalksmühle-Hülscheid das Signal „Fuchstot“ vor. Auch zum Ende der Jagd und gemeinsamen Frühstück an der Willi-Engel-Hütte am Reuelsiepen, wo sich die Jäger am frühen Morgen versammelten, bliesen die Mitglieder des Bläsercorps auf.

Bei angenehm milden Temperaturen und Sonnenschein genoss die Jagdgesellschaft das morgendliche Beisammensein. Das gesellige Miteinander zu früher Stunde nutzte die Runde, um sich über Erlebnisse und Erfahrungen während der Jagd auszutauschen. Vier Dachse seien gesichtet worden, fasste Winfried Schindler die besonderen Vorkommnisse während des Fuchsansitzes zusammen.

Fangjagd verboten und unrelevant

Nach dem neuen Landesjagdgesetz dürfen Dachse – anders als bisher – jedoch erst ab 1. September geschossen werden. Ein Abschuss kam für die Jäger vor diesem Hintergrund nicht in Frage. Auf die Fuchsjagd am Sonntag hatte das neue Gesetz keine Auswirkungen. „Die Fangjagd ist verboten“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende. Dies sei für den Fuchsansitz jedoch nicht relevant gewesen.

Jäger in Gegenden wie dem Münsterland seien stärker von dem Verbot betroffen. Dort sei die Fangjagd bis dato etwa zum Schutz vor Fasanen oder Rebhühnern eingesetzt worden. Dort tangiere das Verbot die Jäger mehr. Nach einem herzhaften Frühstück an der Hütte löste sich die Jagdgesellschaft auf.

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