Heedfelder Weihnachtsmarkt lockt viele Besucher an

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An den Kreativständen auf dem Heedfelder Weihnachtsmarkt konnten sich die Besucher mit Adventskränzen, Gestecken und weihnachtlicher Deko eindecken.

Heedfeld - (Fast) ganz Schalksmühle war am Samstag beim fünften Heedfelder Weihnachtsmarkt rund ums Gemeindehaus auf den Beinen. Bei windigem, weitgehend trockenem Wetter entwickelte sich der urgemütliche Markt, der einmal mehr Strahlkraft über die Grenzen der Gemeinde hinaus besaß, zum Treffpunkt für Jung und Alt.

 Neben dem reichhaltigen kulinarischen Angebot und feinem Kunsthandwerk, das es beim Markt zu entdecken gab, war der familiäre Charakter ein Aushängeschild des beliebten Markts. Wie in den Vorjahren ging das bewährte Konzept der Veranstaltergemeinschaft aus Hülscheider Schützen, Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld, TuS Linscheid-Heedfeld und Feuerwehr (Löschgruppen Hülscheid und Winkeln) voll und ganz auf.

Drillinge aus der großen Pfanne, mit Quark garniert, kredenzte die Löschgruppe Winkeln der Freiwilligen Feuerwehr.

Gulaschkanone und Eierpunsch

Mit vielen bekannten Gesichtern unter den Ausstellern gab es ein fröhliches Wiedersehen. Neue Anbieter wie der Mensaverein der Primusschule, der sich für den Markt eigens ein schmuckes Zelt angeschafft hatte, und der Oldtimer Traktoren Club Märkischer Kreis mit seiner imposanten Gulaschkanone aus dem Jahr 1983 bereicherten den Markt mit kulinarischen Extras wie Erbsensuppe und Chili con Carne. Wieder dabei: die Dahlerbrücker Husaren, die neben Pommes, Nuggets und selbstgemachtem Eierpunsch auch mit einer großen Tombola punkteten.

So war der Heedfelder Weihnachtsmarkt  2018

Die Qual der Wahl hatte, wer beim Markt nach winterlichen Gaumenfreuden und wärmenden Getränken Ausschau hielt. Überall duftete es aus großen Pfannen und Töpfen verführerisch. Typisch griechisch (Sotiria Georgiadis) oder typisch sauerländisch mit Potthucke (Landfrauen) konnten es sich die Besucher schmecken lassen. Spiralkartoffeln kredenzte der Kindergarten, bei den Konfirmanden, die sich einen Obolus für den Besuch des Jugendfestivals „Missionale“ verdienten, lief das Waffeleisen heiß.

Der Mensaverein der Primusschule beteiligte sich erstmals am Heedfelder Weihnachtsmarkt. Wer selbst keine Zeit zum Backen hatte, konnte sich am Stand mit Weihnachtskeksen versorgen.

Auf Bewährtes – Fladenbrot mit Schafskäse und hausgemachten weißen Glühwein – setzte die Kirchengemeinde. Mit Vitaminen konnten sich die Besucher am Stand von Konni’s Obst- und Gemüselädchen eindecken. Der Nase nach ging’s zur Feuerzangenbowle, die an Heinz Rühmann erinnerte.

Am Gemeinschaftsstand des Hegerings lockten Wildwurst und Räucherfisch. Reibeplätzchen steuerte die 2. Kompanie, Champignons aus der großen Pfanne der Spielmannszug der Hülscheider Schützen bei. Auf Herzhaftes vom Grill (Hülscheider) und Drillinge mit Quark (Winkler) verstand sich die Feuerwehr. Der Reitverein verwöhnte mit Hamburgern, der TuS Linscheid-Heedfeld mit Leberkäse. Neu im Angebot hatte die Rettungshundestaffel gebackenen Blumenkohl und Pilze.

Für die Anschaffung von Trommeln sammelte der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Spormecke mit Selbstgebasteltem.

Holzarbeiten und Basteln

Bezaubernde Holzarbeiten gefielen am Stand des Fördervereins der Grundschule Spormecke, der fleißig für die Anschaffung von Trommeln gebastelt und gewerkelt hatte. Im Container konnten kleine Besucher mit dem CVJM Vogelfutterglocken basteln. Wer sich aufwärmen und gemütlich Kaffeetrinken wollte, war bei den Frauenkreisen im Gemeindezentrum, wo auch der Weltladen zu finden war, an der richtigen Stelle.

Mit Adventskränzen, Gestecken und weihnachtlicher Deko, dänischer Stickerei, Keramik, Karten, Gefilztem, Genähtem und vielem, vielem mehr punkteten die zahlreichen Kreativen, die schwerpunktmäßig im und am Kindergarten ihre Stände aufgebaut hatten.

Stimmungsvolle Bläserklänge erfüllten bei Anbruch der Dämmerung den Platz.

Für jeden war etwas dabei, ob er nun ein originelles Schmuckstück (Kerstin Ebert), feine Handarbeiten (Awo), selbst gestrickte Socken (Karin Rittinghaus), Karten und Geschenktüten (Marion Schröer), Gefilztes (Gudrun Heße), selbstgefärbte Wolle (Isabella Bliewernitz) oder andere reizende mit viel Liebe gemachte Mitbringsel suchte. Bei Anbruch der Dämmerung verbreiteten Bläser weihnachtliches Flair.

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