Sanierungsarbeiten an der L561

Heedfelder Straße: Sperrung ist vorbei - Arbeiten noch nicht abgeschlossen

Arbeiten Heedfelder Straße Schalksmühle Rummenohl
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Die Fahrbahnmarkierungen auf dem Teilstück des Bauabschnitts fehlen noch, werden aber im Laufe der nächsten 14 Tage angebracht. Arbeiten Heedfelder Straße Schalksmühle Rummenohl

Die Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnitts der Heedfelder Straße (L561) zwischen Rummenohl und Heedfeld stehen kurz vor dem Abschluss.

Heedfeld/Rummenohl – Seit dem 24. Februar war kein Durchkommen an der Heedfelder Straße zwischen Schalksmühle und Rummenohl möglich, die Arbeiten liefen unter Vollsperrung. Inzwischen ist die Straße wieder einspurig befahrbar.

Innerhalb der kommenden 14 Tage werde der derzeit nur einseitig befahrbare Abschnitt zum Wohngebiet Sterbecketal – das umfasst den unteren Teil der Heedfelder Straße in Rummenohl (Hagen) – wieder vollends geöffnet, erklärt Olaf Bühren, der für die Sanierung des insgesamt 1,6 Kilometer langen Teilstücks als Mitarbeiter beim Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig ist. Derzeit wird der Verkehr per Ampelschaltung geregelt. Einige Monate lief der Verkehr gar nicht, denn die ersten Arbeiten wurden unter Vollsperrung erledigt.

Gehweg ist noch nicht fertig

Bald hat auch die Ampelschaltung ein Ende. Lediglich die Feinschicht auf dem Gehweg an dem entsprechenden Teilstück der Heedfelder Straße muss noch erneuert werden. Zudem werden in den kommenden Tagen die Straßenmarkierungen auf die Fahrbahn gebracht. Das war nicht früher möglich, da die Fahrbahn laut Bühren erst einmal eingefahren werden müsse, bevor die Markierungen platziert werden könnten.

Vor Ort: Olaf Bühren von Straßen.NRW erklärt die weiteren Arbeiten.

Die Baustelle wurde nicht nur für die Sanierung der Fahrbahndecke genutzt: Es wurden bereits die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Telefon erneuert. Insgesamt hat die Straße außerdem ein besseres Gefälle erhalten, sodass das Regenwasser besser abfließen kann.

Olaf Bühren zieht ein positives Zwischenfazit, nachdem es kurz nach Baubeginn im Februar zu Komplikationen kam. Beim Leitungsbau lief nicht alles nach Plan, sodass sich die gesamten Arbeiten um sechs Wochen verzögert haben.

Seitdem liefen die Arbeiten – auch witterungsbedingt – des beauftragten Lüdenscheider Bauunternehmens Gebrüder Schmidt einwandfrei. „Für die Natur war das trockene Wetter natürlich schlecht, aber für uns sind Erdarbeiten stark witterungsabhängig, deswegen lief es optimal“, erklärt Bühren. Auch durch das Coronavirus gab es keinen Baustopp oder Ähnliches, die Arbeiten liefen wie geplant weiter.

Auch mit den Arbeiten am zweiten Bauabschnitt Richtung Schalksmühle zeigt sich Olaf Bühren zufrieden. „Ich gehe davon aus, dass wir bei stabilen Wetterverhältnissen unsere Arbeiten Mitte Oktober abschließen können.“

Bislang wurden im zweiten Abschnitt der Boden verbessert und der Untergrund getrocknet. Dazu wurde vorab der Boden aufgenommen und mit Bindemittel – etwa Kalk oder Zement – vermischt, um so seinen Wassergehalt zu regulieren. Diese Handgriffe konnten unabhängig von den restlichen Arbeiten durchgeführt werden. Damit schlossen die Arbeiter bereits am Mittwoch diesen Teil der Maßnahme ab. Auf der Agenda stehen noch die Tätigkeiten für die Entwässerungseinrichtung sowie die Asphaltierungsarbeiten, die in Kürze beginnen. Auch hier hofft Bühren auf wenig Niederschlag, damit die Arbeiten planmäßig ihr Ende finden.

Die acht Monate andauernde Maßnahme befindet sich zwar auf Hagener Gebiet, doch es kommt aufgrund der Vollsperrung der Strecke auch für Autofahrer aus Schalksmühle und Heedfeld zu Beeinträchtigungen. Die Umleitung führt durchs Volmetal.

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