Haltestelle soll neues Dach bekommen

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Diana Ramaekers (li.) erklärte dem Ausschuss ihre Ideen.

Schalksmühle - Der Umbau des Umfeldes des Rathausplatzes und die Installation von verschiedenen Illuminierungen im Ortskern sollen umgesetzt werden. Dafür sprach sich der Bau- und Planungsausschuss am Montag aus.

Die Mitglieder befürworteten im Einzelnen folgende Maßnahmen im Zuge der Regionale-Förderung:

- Rathausplatz: Die Tiefgaragenabgänge sollen gereinigt und mit einem Anti-Graffiti-Anstrich neu lackiert werden. Zudem plant die Verwaltung in den Abgängen die Installierung von LED-Lichtleisten und weiteren Leuchten. Diese Maßnahmen sollen 66 500 Euro kosten.

- Bushaltestelle gegenüber Rathausplatz: Das alte Pfannendach der Haltestelle wird durch ein Zinkfalzblech mit Glasstreifen ersetzt, das Pflaster wird nicht erneuert, sondern überarbeitet. Vier neue Bäume sollen gepflanzt und zwei Leuchtstelen montiert werden. Zudem soll dieselbe Möblierung wie auf dem Rathausplatz aufgestellt und weitere Strahler installiert werden. Rund 69 000 Euro sollen diese Maßnahmen kosten.

Durch den Verzicht auf eine Erneuerung des Pflasters werden rund 52 000 Euro eingespart. Frühere Pläne hatten auch einen kompletten Neubau der Haltestelle vorgesehen. Darauf wird nun verzichtet, um Geld zu sparen.

- Fußgängerbrücke Richtung Klagebach: Vorgesehen ist, das neue Pflaster des Rathausplatzes auch auf der Brücke zu verlegen. Die alten, seitlichen Pflanzkästen sollen abmontiert werden. Darüber hinaus wird mittig auf der Brücke ein Lichttor installiert und die Brücke von unten mit Strahlern illuminiert. Auch die Brücke am Hotel „Zur Post“ soll von unten angestrahlt werden. Der Kostenpunkt liegt hier bei insgesamt rund 70 000 Euro.

- Mühlenstraße: Ein weiteres Lichttor, mit einer Höhe von fünf Metern das größte, soll an der Mühlenstraße gegenüber der Sparkasse installiert werden. Dazu kommen die Illuminierung der Brandwand an der Kreuzung Mühlenstraße/Bahnhofstraße sowie die Beleuchtung der Bahnunterführung. Die Beleuchtungsideen für die Mühlenstraße und den Rathausplatz stammen vom Büro „licht/raum/stadt planung“. Die aktuelle Kostenschätzung sieht für diese Maßnahmen insgesamt 78 000 Euro vor.

- Volmepark: Im neuen Volmepark soll eine abgeänderte Illuminierung nach Ideen der Lichtkünstlerin Diana Ramaekers umgesetzt werden. Die ursprüngliche Planung, die zum Beispiel eine beleuchtete grüne Wand (Fassade Hotel „Zur Post“) gegenüber der Sitzstufenanlage vorsah, musste überarbeitet werden, weil sie den Kostenrahmen sprengte.

Die Planungen sehen nun einen LED-Lichtkreis vor, der im unteren Bereich des Wasserspielplatzes im Park unterhalb der Wasseroberfläche montiert wird. Darüber hinaus sollen eine Konturbeleuchtung an der Sitzstufenanlage sowie zwei Lichtbögen aus Stahl an der Treppe neben dem Parkeingang Hälverstraße und im Bereich oberhalb der Sitzstufenanlage angebracht werden.

Da die Bögen ursprünglich jeweils zwei Stahlkurven haben sollten, wollte Lutz Schäfer (SPD) wissen, wie viel teurer die Doppelbögen geworden wären, was Diana Ramaekers mit 8000 Euro zusätzlich bezifferte. Damit würden die Planungen noch knapp unter der Budgetgrenze von 80 000 Euro liegen. Ohne Doppelbögen kosten die Maßnahmen rund 70 000 Euro. Auf Wunsch von Lutz Schäfer wird nun bis zur Sitzung des Hauptausschusses ein Entwurf ausgearbeitet, der die Doppelbögen beinhaltet.

CDU will Maßnahmen zeitlich verschieben

Bevor der Ausschuss über diese Maßnahmen abstimmte, diskutierten die Mitglieder noch über den Zeitpunkt der Umsetzung der Illuminierung des Volmeparks. Nach Meinung von Ulrich Pfaffenbach und Tobias Latton (beide CDU) seien diese Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung schlecht vermittelbar. Beide sprachen sich für eine Verschiebung der Maßnahmen ins Jahr 2016 aus – bei der folgenden Abstimmung war der Rest des Ausschusses dagegen.

Bei einer Enthaltung von Pfaffenbach und einer Gegenstimme von Latton einigte sich der Ausschuss schließlich auf die Umsetzung der Ideen von Diana Ramaekers. Die endgültige Entscheidung trifft dazu der Rat am 22. Juni.

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