Gute Teambildung: Sich bewusst ergänzen

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Unternehmerin und Structogram-Master-Coach Christiane Geuting von der HRC Unternehmensgruppe gab am Montag in der Kleinen Oase der Primusschule Impulse für das perfekte Team.

Schalksmühle - Eine Gebrauchsanweisung für „Das perfekte Team“ gab Unternehmerin und Structogram-Master-Coach Christiane Geuting von der HRC Unternehmensgruppe (Münster) Vertretern von Vereinen, Schulen, aus Politik und Wirtschaft am Montagabend bei einem Impulsabend in der Kleinen Oase der Primusschule an die Hand.

Groß war das Interesse an der von der Bildungsinitiative Schalksmühle und dem örtlichen Gemeindesportverband organisierten Veranstaltung. Im Namen der Bildungsinitiative hießen die erste Vorsitzende Anja Krause und Jan Schriever die zahlreich erschienenen Teilnehmer – darunter sogar Vertreter des privaten Aufbaugymnasiums Iserlohn – willkommen. Über „die gute Mischung aller Professionen“ vor Ort freuten sich Veranstalter und Referentin.

Es sei ihr Ziel, Impulse für das perfekte Team zu geben, so Christiane Geuting. Auf Zweckgemeinschaften im beruflichen Bereich richtete sie ihr Augenmerk. „Ein privates Team kann man sich wählen. In einer Zweckgemeinschaft fangen die Herausforderungen an.“ Auf Ziele als gemeinsamen Nenner eines Teams und unterschiedliche Arten, diese zu erreichen, ging sie ein. „Wenn die Art und Weise der Teampartner komplett anders ist, muss man mehr Energie verwenden.“

Auf Stärken und Schwächen Einzelner im Team kam sie zu sprechen. „Ein perfektes Team weiß auf eine sachliche Art und Weise, wo die Stärken jedes Einzelnen liegen und wie man sie für ein gemeinsames Ziel nutzen kann.“ In der bewussten Ergänzung liege die Perfektion. „Ein perfektes Team ist bunt.“

Schwerpunkt ihrer Ausführungen war eine spannende „Bio-Logische-Struktur-Analyse“, in der sie die Teilnehmer mit Methoden zum Erkennen der eigenen Persönlichkeitsstruktur bekannt machte. Anhand eines Structograms – einer bildhaften Darstellung der Grundstruktur der Persönlichkeit eines Menschen – gab sie Impulse, sich und andere besser zu verstehen. „So wie wir die Welt sehen, wird unser eigenes Verhalten geprägt.“ Das, was Teams Zeit, manchmal auch viel Geld koste, seien Missverständnisse.

Anschaulich zeigte sie auf, dass die individuelle Arbeitsweise des Gehirns Auswirkungen auf die Persönlichkeit eines Menschen hat. Zusammenhänge von Persönlichkeitsmerkmalen und der Aktivität des rationalen Großhirns, im Structogram blau dargestellt, des roten, impulsiven Zwischenhirns und des grünen, gefühlsgesteuerten Stammhirns zeigte sie auf. Je nachdem, welche Hirnregion dominiere, erscheine ein Mensch eher sachlich-kühl (blau), spontan und impulsiv (rot) oder kommunikativ und gemeinschaftsfördernd (grün). Mit sichtlichem Vergnügen ließen sich die Teilnehmer auf das Experiment ein, sich den Farben des Structograms zuzugesellen.

Auch Missverständnisse, die sich aus der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ergeben können, sprach Christiane Geuting an. „Versuchen Sie erst einmal bei sich selbst anzufangen. Wo liegen Ihre Stärken?“, riet die Expertin. „Die Schwächen eines Menschen liegen immer in der Übertreibung der Stärken. Ergänzung ist die Perfektion.“

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