Ein Überblick

Breitbandausbau: Bis 2025 schnelleres Internet für alle

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Der Breitbandausbau in Schalksmühle läuft. Bis 2025 sollen alle schneller im Internet unterwegs sein können.

Schalksmühle - Eine flächendeckende Versorgung mit schnellerem Internet ist derzeit eines der Hauptthemen vieler Kommunen – auch in Schalksmühle. Der sehnlichst erwartete Breitbandausbau in der Gemeinde kommt voran, auch wenn er für manch einen noch nicht ersichtlich ist. Einen Überblick über den aktuellen Stand gab nun Sergej Rudsinski, Breitbandkoordinator des Märkischen Kreises.

„Das Internet ist ein wunderbares Instrument, um das Leben zu erleichtern. Leider funktioniert der Markt dafür nicht immer. Deshalb bin ich froh, dass wir die unterschiedlichen Förderprogramme haben“, sagt Sergej Rudsinski zu Beginn seines Vortrags im Ausschuss für Bauen und Planen, mit dem er ein positives Stimmungsbild zum Ausbau der Internetverbindung im Gemeindegebiet vermitteln wollte. 

Eigenausbau 

Als erste Erfolgsmeldung verkündete er, dass ab Anfang Mai im Einzugsgebiet eines Hauptverteilers der Telekom im Ortkern VDSL mit 250 Mbit/s und durch die Telekom beziehungsweise Dokom 21 im Gewerbegebiet Ramsloh und Heedfeld Glasfaser (1000 Mbit/s) verfügbar sein sollen. 

RWP 

Zudem sollen im dritten oder vierten Quartal 2019 durch das Regionale Wirtschaftsförderprogramm (RWP) sogenannte FTTH-Anschlüsse (Glasfaser bis in die Gebäude der Kunden) mit 1000 Mbit/s verlegt werden. 

Wo?: Am Alten Hammer, Bachstraße, Bahnhofstraße, teilweise Bergstraße, teilweise Hälverstraße, Kirchgasse, Mühlenstraße, Nieder-Wippekühl tlw, Nieder-Worth, Rathausplatz, teilweise Volmestraße

3. Call 

Nach dem vorläufigen Bescheid aus 2017 und dem Upgrade von FTTC- (bis kurz vor das Gebäude) auf FTTH-Technologie sollen bis 2022 rund 2445 Privathaushalte in Schalksmühle mit einem 1000 Mbit/s ausgestattet werden. Nach dem Erhalt des Förderbescheids bis zur Jahresmitte wolle man einen Antrag auf Ko-Finanzierung und Übernahme des gestiegenen Eigenanteils stellen, so der Breitbandkoordinator. „Im Kreis sollen so insgesamt 46 000 Haushalte ausgebaut werden. Das ist eines der größten FTTH-Projekte in Deutschland. Wir kämpfen uns gerade durch die Förderrichtlinien.“ 

Wo?: Am Kamp, Asenbach, Auf dem Gartenstück, Auf dem Mühlenfeld, teilweise Bergstraße, Birkenweg, Brinkerhof, Brucher Weg, Bussardweg, Dahlhausen, Dahlhauser Kopf, Dahlienstraße, Dorfsteige, Eichendorffstraße, Eichenwald, Eschenweg, Everinghausen, Falkenweg, Friedhofstraße, Gartenstraße, teilweise Glörstraße, Grünstraße, Halverscheiderohl, Harrenscheid, Heckenweg, teilweise Heedfeld, Herbecke, Hochstraße, Holthausen, Hülscheid, Hülscheider Straße, teilweise Hüsmecker Weg, Im Dahl, Im Eichholz, Im Schlah, Im Winkel, In der Lieth, Jägerstraße, Jahnstraße, Kamp, Kiefernweg, Kirchstraße, teilweise Klagebach, Lauenscheid, Lilienweg, Linscheider Straße, Löh, Löher Weg, Mollsiepen, Muhle, Mühlenweg, Ober-Reeswinkel, Oelken, Philippstraße, Ramsloh, teilweise Ramsloher Wäldchen, Reeswinkeler Weg, Rehweg, Reineberge, Rölvede, Rosenweg, Rotthausen, Rotthauser Straße, Saurenkamp, Schlüchtern, Schmermbecke, Sonnenscheid, Sperberweg, Spormecke, Stallhaus, Sterbecker Straße, Strücken, Tulpenstraße, Unterm Eichholz, Unterm Ried, Viktoriestraße, teilweise Volmestraße, Waldesruh, Waldfrieden, Waldweg, Weidenstraße, Westhöhe, Wielsiepen, Wiesenweg, Winkeln, Zur Schönen Aussicht

6. Call 

Ein weiteres Verfahren werde derzeit vorbereitet. Dabei sollen auch die „weißen Flecken“, also 288 Adressen (kleinere Ortslagen oder Einzelhäuser), die bisher bei den anderen Förderungen unberücksichtigt geblieben sind, ausgebaut werden. Hierzu soll ebenfalls ein kreisweiter Förderantrag gestellt werden. Im gesamten Kreis bedeute diese Maßnahme wahrscheinlich ein Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Euro, sagt Sergej Rudsinski. Insgesamt sollen durch die aufgeführten Maßnahmen 3005 Adressen in der Gemeinde bis zum Jahr 2025 mit Glasfaser und damit mit einer schnelleren Internetverbindung ausgestattet werden, schließt der Breitbandkoordinator seinen Vortrag im Schalksmühler Rathaus.

Wo?: Altenhorst, Am Bocksberg, Am Hagen, Am Roggenhagen, Amphop, teilweise Asenbach, Auf dem Ent, teilweise Bergstraße, Berkey, Brake, Brenscheider Mühle, teilweise Everinghausen, Everinghauser Heide, Felde, teilweise Glörstraße, Golsberg, Grünental, Haue, teilweise Heedfeld, teilweise Heedfelder Straße, Hellhof, Herberge, teilweise Hochstraße, Horst, teilweise Hüsmecker Weg, Kämpershof, teilweise Klagebach, Kuhlenhagen, Kuhlenkeppig, Lauenscheider Mühle, Lauenscheider Weg, Mesekendahl, Mesewinkel, Muhlerhagen, Mummesohl, teilweise Nieder-Wippekühl, Nöllenhammer, Pulvermühle, teilweise Ramsloher Wäldchen, Rolle, Rölvedermühle, teilweise Römerweg, Rosenhagen, Schlöten, Schnarüm, Schulstraße, Siepen, Stephansohl, Sterbecke, teilweise Volmestraße, Vormwald, Wansbeckplatz, Wersbecke, Winklerheide, Wippekühl, Worth, teilweise Worthstraße

Ausblick bis zum Jahr 2025

- 3005 Adressen insgesamt in Schalksmühle

- Glasfaserausbau Gewerbegebiet: 48 Adressen FTTH (bis ins Gebäude) 

- RWP-Verfahren: 109 Adressen Glasfaserausbau gigabitfähig gefördert 

- 3. Call: 2445 Adressen Glasfaserausbau gigabitfähig gefördert 

- 6. Call („weiße Flecken“): 288 Adressen Glasfaserausbau gigabitfähig gefördert 

- „graue Flecken“: 115 Adressen mit 250 Mbit/s (66 Adressen mit doppelter Versorgung)

Informationen 

Wer genau wissen möchte, welches Förderverfahren für seine Adresse greift oder wann der Ausbau dort beginnen wird, der kann sich an den Breitbandkoordinator des Märkischen Kreises, Sergej Rudsinski, unter der Rufnummer 02351/9666821 oder per E-Mail an s.rudsinski@maerkischer-kreis.de wenden. Weitere Informationen gibt es unter dem Stichwort „Breitbandausbau auf Kreisebene“ auf der Internetseite des Märkischen Kreise unter www.maerkischer-kreis.de.

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