Gute Aussichten für Primus-Neubau

+
Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen, die Maßnahmen am zweiten sind im vollen Gange und jetzt geht es um den dritten. Der Rat beschloss am Montag, eine Entwurfsplanung für einen Neubau zu erstellen, die den Abriss des letzten Gebäudeteils vorsieht.

Schalksmühle - Der Gemeinderat beschloss am Montagabend einstimmig die Erstellung einer Entwurfsplanung für einen Neubau im dritten Bauabschnitt der Primusschule. Vor der Abstimmung brachte Architekt Christoph Feld vom zuständigen Büro „fun“ den Anwesenden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie näher.

Die Studie hatte der Hauptausschuss Anfang Mai beschlossen, um zu prüfen, welche Möglichkeiten ein Neu- statt Umbau mit sich bringe.

Die Vorteile des Neubaus stellte Christoph Feld in seiner Präsentation heraus: unter anderem eine hundertprozentige Barrierefreiheit in der ganzen Schule, mehr Orientierung innerhalb des Gebäudes, ein geschützterer Schulhof, eine größere Mensa und eine bessere Präsenz des Gebäudes an sich, da der Neubau näher an die Straße Löh rücken soll. Allerdings würde ein Neubau teurer: Sind für den Umbau des jetzigen Gebäudes 4,7 Millionen Euro kalkuliert, würde der Neubau nach den derzeitigen Planungen rund 181 300 Euro teurer werden und damit rund 4,9 Millionen Euro kosten. Christoph Feld führte jedoch aus, dass eine Folgekostenprognose geringere Kosten bei der Neubau-Variante mit sich bringe.

Die Ratsmitglieder waren von den Planungen begeistert. UWG-Fraktionsvorsitzender Klaus Nelius äußerte sich als Erster und sagte, dass seine Partei den Neubau für einen guten gangbaren Weg halte. „Auch wenn unser Ziel der Kostensenkung verfehlt wird. Doch der Mehrwert ist die Kosten mehr wert, die der Neubau verursachen wird.“ Auch die anderen Fraktionsvorsitzenden Lutz Schäfer (SPD), Michael Schwalm (CDU) und Jan Schriever (FDP) drückten ihre Zustimmung aus. „Ich bin von den Plänen sehr positiv angetan. Mir gefällt die Anbindung des Gebäudes an die Straße und das sich das Gebäude mehr öffnet“, sagte Schwalm und Jan Schriever freute sich, dass die Politik die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mitgetragen hat.

Ebenfalls einstimmig einigte sich der Gemeinderat am Montag auf eine Erarbeitung einer Gestaltungssatzung für den Ortskern von Schalksmühle. Gab es zuletzt in der Sitzung des Hauptausschusses noch Diskussionsbedarf, gaben die Ratsmitglieder nun schnell grünes Licht.

Die Verwaltung wird nun unter Einbeziehung von Bürgern einen ersten Entwurf einer Gestaltungssatzung erarbeiten. „Es muss ein Interessensausgleich gefunden werden zwischen Verwaltung und Politik und den Bürgern“, sagte Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen.

In der Gestaltungssatzung können zum Beispiel Regeln für das Anbringen von Werbung festgehalten werden. Das Regelwerk muss die Gemeinde im Rahmen des Fassadenprogramms der Regionale erarbeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare